Dell UltraSharp U2711: tolle Leistung, hoher Preis

Dell ist schon seit jeher für seine guten Bildschirme bekannt. Doch jetzt zeigt der Hersteller, dass er noch deutlich mehr kann als nur gut. Der über 1000 Euro teure 27-Zöller UltraSharp U2711 soll seine Konkurrenten in den Schatten stellen. Wir haben getestet, ob er dabei Erfolg hat.

Mit seinem Preis von satten 1115 Euro ist der 27-Zoll-Monitor Ultrasharp U2711 von Dell den meisten vermutlich deutlich zu teuer. Allerdings rechtfertigt er seinen hohen Preis mit einer unglaublich guten Leistung, unzähligen Anschlüssen und einer beeindruckenden Auflösung von 2560 mal 1440 Pixeln. Auch das große Problem des 24-Zoll-Modells U2410 – die Unruhe bei statischen Bildern – hat der Hersteller in den Griff bekommen.

Design

Der U2711 sieht wie eine große Version des U2410 aus. Wie sein kleiner Bruder besitzt der 27-Zöller ein mattschwarzes Gehäuse mit einer grauen Zierleiste am Gehäuserand. Das Panel ist 4,4 Zentimeter tief. Hintergrundbeleuchtung, Anschlüsse und passive Kühlung verschlingen weitere 3,8 Zentimeter, wodurch es das Display auf eine Gesamtdicke von 8,2 Zentimetern bringt. Die sichtbare Bilddiagonale des matten, entspiegelten Panels liegt bei 64,5 Zentimetern. Der Rahmen um den Screen ist an allen Seiten 2,0 Zentimeter breit.

Der rechteckige Standfuß ist 31,8 Zentimeter breit und 19,8 Zentimeter tief. Wenn wir den Monitor von der Seite anstoßen, wackelt das Display des U2711 etwas mehr als das seines kleineren Bruders U2410, der fast komplett stillsteht. Bei der niedrigsten Höheneinstellung des 27-Zöllers befindet sich der untere Bildschirmrand 4,3 Zentimeter über dem Schreibtisch. Bei höchster Position sind es rund 13 Zentimeter. Das Panel ist um etwa 70 Grad nach links und rechts dreh- und um 25 Grad nach hinten neigbar. Es lässt sich auch von seinem Fuß abschrauben und mittels VESA-Halterung an die Wand montieren. Einen Portrait-Modus gibt es beim U2711 im Gegensatz zum U2410 nicht.

Ausstattung

Dell stattet den U2711 mit einer riesigen Menge an Anschlüssen aus. An der Gehäuserückseite finden sich unter anderem Schnittstellen für VGA, HDMI, DisplayPort, Component-Video, Composite-Video und DVI. Letztere ist gleich zweimal vorhanden. Das einzige was fehlt, ist ein S-Video-Eingang. Dafür gibt es einen integrierten USB-Hub mit zwei Ports, einen Audioausgang und einen Lautsprecheranschluss. Das Anstecken von Kabeln ist denkbar einfach. Das einzige, was uns etwas stört, ist der fehlende Pivot-Modus. An der linken Seite des Monitors finden sich zwei weitere USB-Buchsen und ein Kartenleser für die Formate xD, MMC, SD und MS.


An der Rückseite des Dell U2711 gibt es nahezu keinen Anschluss, den es nicht gibt.

Das Onscreen-Menü gleicht dem anderer aktueller Dell-Monitore. Die Tasten haben keine feste Beschriftung. Stattdessen erscheint neben den am rechten unteren Displayrand angeordneten vier Bedienelementen eine sich je nach Menü ändernde Beschreibung auf dem Screen. Dadurch sind die Knöpfe auch bei abgedunkelter Beleuchtung gut zu identifizieren, was das Kalibrieren von Helligkeit, Kontrast und Farben erleichtert.

Beim U2410 reagieren die Tasten für das Onscreen-Menü zeitweise nur, wenn man sie sehr fest drückt. Der U2711 hat dieses Problem nicht. Die Knöpfe beantworten jeden Druck sofort durch eine gute haptische Rückmeldung.

Neueste Kommentare 

5 Kommentare zu Dell UltraSharp U2711: tolle Leistung, hoher Preis

  • Am 28. September 2010 um 21:48 von Ingo

    Grafikkarte
    Hallo,
    dieser Monitor macht je echt was her und liegt z.Z. bei genau 862,90€.
    ich hab nen ganz netten Aldi-PC, alledings 2,5 Jahre alt.
    Da bräuchte ich wohl noch ne passende Grafikkarte.
    Was wäre da zu empfehlen.
    Gruß Ingo

    • Am 5. Oktober 2010 um 18:13 von Pascal Poschenrieder

      AW: Grafikkarte
      Hallo Ingo,

      wir testen leider keine Grafikkarten. Deshalb kann ich Ihnen an dieser Stelle leider nicht weiterhelfen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 14. Oktober 2010 um 16:30 von Martin

        AW: AW: Grafikkarte
        Wenn Du schreibst, welche GHrafikkarte in dem PC verbaut ist, dann kann dir die Redaktion bestimmt sagen, ob Du überhaupt eine neue Karte brauchst

  • Am 17. Oktober 2010 um 13:53 von Ingo

    @Martin
    Danke für den Hinweis, hier die Rechnerdaten:
    Medion MD 8833
    Prozessor Intel Core 2 Quad Q6600 (Kentsfield, 2,40 Gigahertz)
    Arbeitsspeicher 3.072 Megabyte
    Festplatte Western Digital WD5000AACS (465,76 Gigabyte)
    DVD-Brenner LG GH20NS10
    Grafikkarte MSI V096 (Nvidia Geforce 8600GT/256 Megabyte)
    Soundkarte Realtek ALC888 (auf Hauptplatine)
    TV-/Radio-Karte Medion CTX 948V.1.1.1 (PCI)

    ja wenn jemand weiß ob ich aufrüsten muss bzw. sollte … bin ich für Tipps dankbar.
    Ach so, ich möchte Film (auch HD) u. Fotobearbeitung durchführen, nicht spielen.
    Danke Ingo

    • Am 23. Oktober 2010 um 13:48 von Pascal Poschenrieder

      AW: @Martin
      Hallo Ingo,

      die Grafikkarte sollte ausreichen. Sie bietet eine ausreichende Auflösung, ist allerdings nicht die schnellste. Ich würde es auf jeden fall zuerst mit dieser Karte probieren. Falls sich dann herausstellt, dass Optimierungsbedarf besteht, helfe ich Ihnen gerne weiter.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

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