MWC 2010: Motorola zeigt Android-Smartphone Quench

Auf dem Mobile World Congress hat Motorola (Halle 8, Stand 8A51) sein weltweit mittlerweile achtes Android-Smartphone namens Quench vorgestellt. Das Gerät bringt Motorolas Android-basierten Content-Lieferdienst Motoblur mit, der unter anderem Nachrichten und Postings aus verschiedenen Quellen auf den Startbildschirm bringt, E-Mails, Kontakte und Termine synchronisiert und mit sozialen Netzwerken oder Musik-Webseiten interagieren kann.

Motorola Quench mit Motoblur

Das Quench integriert ein 3,1-Zoll-Multitouch-Display mit Pinch- und Zoom-Funktionalität und bietet UMTS, WLAN, A-GPS-Navigation, Bluetooth und eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz. Doppelte Mikrofone und aktive Geräuschunterdrückung sollen für besondere klare Telefonate sorgen.

Das Android-Smartphone kommt mit vorinstalliertem Adobe Flash Light. Ein zentral in der Front eingelassenes Touchpad soll die Navigation in der Praxis vereinfachen, während das Swype-Keyboard das Beantworten von Nachrichten und Schreiben von Texten vereinfachen soll. Und per sprachgesteuerter Suche (derzeit nur in Englisch verfügbar) kann man das Smartphone selbst durchsuchen oder online nach gewünschten Informationen stöbern.

Der Software-Media-Player des Motorola Quench ist mit dem Internet und sozialen Netzwerken verbunden, so dass Anwender ihre Musik direkt online einkaufen und herunterladen, aber auch fremde Apps wie TuneWiki, SoundHound, GoTV oder YouTube einbinden und ihre Lieblingssongs mit Freunden teilen können. Eine ausgefeilte Musiksuche soll das Auffinden bestimmter Titel vereinfachen, zu denen man sich dann die in die jeweils gewählte Sprache synchronisierten Liedtexte anzeigen lassen kann. Und wenn alle Stricke reißen, gibt es immer noch das integrierte Radio.

Ein verlorenes – oder gestohlenes – Motorola Quench mit Motoblur kann übrigens über ein abgesichertes persönliches Informationsportal lokalisiert und seine Inhalte bei Bedarf sogar aus der Ferne gelöscht werden. Nach Eingabe von Benutzername und Passwort kann man auf Wunsch Kontakte, Nachrichten und die Verbindung zu Netzwerken und E-Mail-Providern wiederherstellen. Dank Motorolas so genannten Over the Air-Updates wird das Gerät zudem konstant auf dem jeweils neuesten Entwicklungsstand gehalten: Alte Funktionen sollen so optimiert und neue hinzugefügt werden.

Technische Daten: Motorola Quench mit Motoblur

  • Gesprächszeit: 6,5 Stunden
  • Standby-Zeit: 13,5 Tage
  • Frequenzbänder/Modi: UMTS (850/1900/2100 MHz – Global), WCDMA (900/1700/2100 MHZ – USA), GSM (850/900/1800/1900 MHz), HSDPA (7.2 MBit/s, Category 7/8), EDGE (Class 12), GPRS (Class 12), A-GPS
  • Gewicht: 124 g
  • Abmessungen: 5,94 x 11,67 x 1,23 cm
  • Betriebssystem: Android 1.5
  • Akku: 1.420 mAh
  • Konnektivität: Bluetooth 2.0, 3.5 mm Audio, USB 2.0, Over the Air Sync (OTA), WLAN
  • Display: 3,1 Zoll, 320 x 480 Pixel, 65.000 Farben, LCD
  • Messaging/Web/Apps: MMS, SMS, E-Mail (POP3/IMAP), Instant Messaging
  • Browser: Android HTML Webkit
  • Unterstützte Audioformate: AAC, AAC+, AAC+ Enhanced, AMR NB, MIDI, MP3, WAV, WMA v9
  • Unterstützte Videoformate Wiedergabe: H.264, H.263, MPEG @24fps @HVGA
  • Unterstützte Videoformate Aufnahme: H.263, MPEG @24fps @HVGA
  • Kamera: 5,0 Megapixel, Autofokus, digitaler Zoom, LED-Blitz
  • Speicher: microSD-Speicherkarte (im Lieferumfang), microSD-Slot unterstützt bis zu 32 GByte
  • Antenne: zwei interne Antennen
  • Adressbuch/Kalender: Motoblur (Content Delivery Service) kann Facebook, MySpace, Twitter und Gmail abrufen sowie geschäftliche Kontakte, E-Mail und Kalendereinträge synchronisieren
  • Ortsbestimmung: A-GPS, Turn-by-Turn-Navigation, Google Maps, E-Compass

Das Motorola Quench mit Motoblur soll noch im Laufe des ersten Quartals 2010 in den Handel kommen. In den USA wird das Gerät übrigens unter dem Namen Cliq XT mit Motoblur und ausschließlich über T-Mobile ab dem nächsten Monat vertrieben werden. (Foto: Motorola)

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