Nikon hat das Vorgängermodell, die Coolpix P90, sowohl innen als auch außen gründlich überarbeitet. Anstelle des „gewöhnlichen“ 12-Megapixel-CCD-Chips kommt bei der P100 nun ein sogenannter rückwärtig belichteter (backside-illuminated, BSI) Sensor mit CMOS-Technologie und 10 Megapixeln Auflösung zum Einsatz. Das Besondere bei dem lichtempfindlichen Chip ist, dass sich die Verdrahtung nicht vor, sondern hinter den einzelnen Pixeln befindet. Dadurch steht eine größere Fläche für eintreffende Photonen zur Verfügung, was – zumindest in der Theorie – eine gesteigerte Empfindlichkeit und damit auch eine höhere Bildqualität bei schwierigen Lichtverhältnissen ermöglicht. Außerdem bietet die BSI-Technologie Spielraum für ein paar besondere Tricks, denen wir uns in diesem Test ebenfalls widmen wollen.

Design

Der aufwändigen, 26-fach vergrößernden Optik zum Trotz liegt die Coolpix P100 ausgezeichnet in der Hand und fühlt sich immernoch recht kompakt an. Der Handgriff ist großzügig dimensioniert und bequem, das Gehäuse wirkt gut austariert, und das Objektiv bietet ausreichend Platz, um die Kamera mit der linken Hand zusätzlich zu stabilisieren – angesichts des gigantischen Brennweitenbereichs eine gute Sache. Um Verwacklungen entgegenzuwirken, hängt Nikon außerdem den Bildsensor beweglich auf. Er kompensiert zittrige Fotografenhände durch ein Verschieben des lichtempfindlichen Chips. Der Optical VR genannte Bildstabilisator leistet insbesondere im oberen Zoombereich gute Arbeit.


Der gigantische 26-fache optische Zoom stellt eine Herausforderung für den mechanischen Bildstabilisator und die Hände des Fotografen dar.

Zur Wahl des Bildausschnitts stehen entweder das beweglich aufgehängte Display oder ein ordentlicher elektronischer Sucher zur Verfügung. Der Bildschirm lässt sich nach hinten vom Gehäuse wegziehen und anschließend nach oben oder unten kippen. Seitliches Schwenken ist leider nicht möglich.

Die Bedienelemente sind bequem zu erreichen und fühlen sich gut an. Auf der Oberseite des Gehäuses finden sich Moduswahlschalter, An/Aus-Taste und Auslöser inklusive Zoomring. Links neben dem elektronischen Sucher bringt Nikon einen Knopf unter, der zwischen der kleinen Sehhilfe und dem beweglichen Bildschirm wechselt. Für Brillenträger ist das Einstellrädchen zum Dioptrienausgleich des Suchers praktisch. Auf der gegenüberliegenden Seite sitzen eine Taste für die Wahl der auf dem Display dargestellten Informationen sowie ein Record-Button samt Umschalter, der festlegt, ob die P100 Hochgeschwindigkeitsvideos oder hochauflösende Clips aufzeichnet. Rechts über der Daumenablage befindet sich schließlich ein Drehelement zum Treffen von Einstellungen wie Blende und Belichtungszeit.


Praktisch: Auf dem Modusrädchen gibt es einen Auswahlpunkt für benutzerdefinierte Einstellungen.

Bei der übrigen Steuerung gibt es keine Überraschungen. Rechts neben dem Bildschirm verbaut der Hersteller ein Vier-Wege-Pad mit OK-Taste in der Mitte sowie Menü-, Wiedergabe- und Löschen-Knopf. Das Pad dient neben der Navigation durch die Einstellungen auch zum Konfigurieren von Selbstauslöser, Blitz, Fokusart und Belichtungsausgleich.

Akkufach und Speicherkartenslot sitzen hinter einer Klappe auf der Unterseite der Kamera. Das Durchhaltevermögen der P100 ist nicht gerade berauschend, und ein Ladevorgang der Lithium-Ionen-Batterie dauert rund drei Stunden. Links am Gehäuse gibt es eine Abdeckung, die einen Mini-HDMI- und einen kombinierten USB/AV-Port verbirgt. Einen Zubehörschuh bietet die Nikon Coolpix P100 leider nicht – es steht lediglich der integrierte Aufklappblitz zur Verfügung. Ein seitlich an der Digicam angebrachter Knopf lässt ihn nach oben springen. Die Lichtleistung ist großzügig dimensioniert, und es steht eine Einstellung für die Blitzintensität zur Verfügung.

Neueste Kommentare 

19 Kommentare zu Nikon Coolpix P100: 26-fach-Zoom-Bridgekamera schafft 240 fps

  • Am 25. Mai 2010 um 09:02 von Müller Peter

    Nikon P100
    Wie kann eine Kamera exzellent sein, wenn die Bildqualität eine Entäuschung ist.

    • Am 24. September 2010 um 22:49 von Bliztbirne

      AW: Nikon P100
      An Anfang steht der Preis : unter 400 Euro
      Und für den Preis ist die P100 absolute Spitzenklasse.
      Da braüchte man eigentlich gar nicht drüber zu Diskutieren.
      Einziger Nachteil den ich erkennen kann :
      Leider kein Objektivgewinde.
      Ob das mit dem erhältlichen Adapter auch perfekt funktioniert kann ich nicht beantworten.
      Ansonsten :
      Was wollen die Herren Kritiker denn ?
      Magnesiumgehäuse für 399 € ?
      Nicht meßbare Zoomgeräusche für 399 € ?
      (kein Profi Zoomt während der Aufnahme)
      Eine Menüeführung für Dummies ?
      0 Lux Sensor für 399 € ?

      Leute hier machen sich angebliche Profis EXTREM lächerlich.
      schönen Tag noch :-)

      • Am 22. Oktober 2010 um 10:28 von Reiner

        AW: AW: Nikon P100
        Richtig und auf den Punkt gebracht.

  • Am 25. Mai 2010 um 20:13 von Stefan Möllenhoff

    Re: Nikon P100
    Hallo Peter,

    es kommt eben darauf an, welche Ansprüche man an eine Kamera stellt. Von der Bildqualität ähnlich teurer Spiegelreflexkameras ist die P100 – wie im Übrigen jede Bridgekamera – meilenweit entfernt. Auf der anderen Seite bietet sie einen enormen Funktionsumfang und ein sehr flexibles Objektiv. Wenn die Qualität der resultierenden Fotos nicht so wichtig ist, sondern die Flexibilität und die Features im Vordergrund stehen, dann ist die P100 durchaus eine exzellente Kamera.

    Beste Grüße,
    Stefan Möllenhoff, CNET.de

    • Am 21. Juni 2010 um 18:56 von Renate Wahl

      AW: Re: Nikon P100
      Ich MUSS Peter Müller zustimmen.

      Leider ist Ihre Anwort ein Schlag ins Gesicht für jeden Kaufinteressenten:

      "Wem die Qualität der resultierenden Fotos nicht so wichtig ist…"

      Hallo – geht’s denn noch ?
      Wie kann bei einer Kamera die Qualität der resultierenden Fotos nicht wichtig sein ?

      Vielleicht sollten sie sich Ihre Verantwortung etwas bewußter machen. Es wird doch wohl kaum jemand ein Auto kaufen ( mit dem er fahren MUSS ) nur weil es schön lakiert ist, tolle techn. Daten vorzuweisen hat – mit dem man aber nicht fahren kann, weil "laufen" im Vergleich zu diesem Auto sicherer, schneller und effektiver ist.

      Und eine solche Fehlbewertung dann auch noch SO zu kommentieren – das nenne ich journalistische Freiheit.

    • Am 22. Juni 2010 um 15:46 von Michael Holm

      AW: Re: Nikon P100
      Auch ich stimme Peter Müller zu – und wundere mich über die Antwort von Stefan Möllenhoff. Ok, tolle Features, aber Bildqualität reicht vielleicht für ne Produktaufmnahme für E-Bay. Da kann ich das Produkt dank des tollen Zooms dann aus 50 Metern Entfernung aufnehmen – wie sinig!

      Bewertet man ein Auto mit exzellent, weil es eine gigantische Soundanlage, tolle Felgen und reichlich Extras hat, aber nicht vernüftig fahrt?

      • Am 23. Juni 2010 um 10:48 von Stefan Möllenhoff

        AW: AW: Re: Nikon P100
        Hallo Renate, hallo Michael,

        selbstverständlich ist die Bildqualität bei einer Kamera wichtig, ebenso wie es bei einem Auto wichtig ist, dass es fährt. Hier stellt sich dann jedoch die Frage, welche Ansprüche der Käufer an die Digitalkamera beziehungsweise an das Auto stellt.

        Für 80.000 Euro bekommt man einen nagelneuen TVR Tuscan S oder einen BMW X6. Ersteres Auto hat weder Klima noch ABS, weder dicke Stereoanlage noch Navi. Dafür fährt es auf der Rennstrecke mit rund 400 PS auf ca. 1100 Kilogramm jedem 2,3-Tonnen-X6 davon. Aber welches Auto ist jetzt besser?

        Schwer zu beantworten, denn fünf anstelle von zwei Sitzplätzen viel Schnickschnack und Komfort gehen eben auf die Fahrleistungen. Und mit einem extrem starken Zoomobjektiv in kompaktem Format gibt’s eben keinen großen Bildsensor und keine gigantischen "Fahrleistungen". Dass eine Einsteiger-DSLR fürs gleiche Geld eine deutlich bessere Bildqualität bietet, steht außer Frage. Aber auch der X6 fährt zum Einkaufen und in die Toscana. Aber auf der Rennstrecke? Keine Chance.

        Bei der P100 gibt’s eben Abstriche bei der Bildqualität, dafür aber eben tonnenweise Schnickschnack und Komfort. Und genau darum stellen wir nicht nur eine Testnote, sondern einen Testbericht mitsamt Beispielfotos auf unsere Seite. Denn obwohl sowohl der X6 und der Tuscan S technisch gute Autos sind und bei einer Autozeitschrift sicherlich eine gute Note erzielen, eignen sich nicht beide Autos für jeden. Und für die "kleinen" Ansprüche à la Facebook und postkartengroße Ausdrucke reicht die Bildqualität der P100 eben auch aus, für die "Rennstrecke" gibt’s DSLRs. Dann aber in diesem Preisbereich keine HDR-Automatik, keine 10 Bilder pro Sekunde, kein Full-HD-Video und keinen 30-fachen Zoom.

        Beste Grüße,
        Stefan Möllenhoff, CNET.de

        • Am 18. Juli 2010 um 12:10 von Karl Hoppe

          AW: AW: AW: Re: Nikon P100
          Hallo Stefan,

          auch ich teile die Meinung meiner Vorredner, weil:
          – der kleinste gemeinsame Nenner einer Kamera ist das Bild; daher kann niemals eine schlechte "Bildermaschine" ein gutes Testurteil erhalten
          – das cnet-Testurteil soll einen Qualitätsstandard widerspiegeln und Vergleiche mit anderen Kameras ermöglichen (Maßstab für Vergleiche ist das Bild !)
          – ich hatte Gelegenheit die Nikon 100 und die Sony A330 (mit beiden Kit-Objektiven; cnet-Testurteil 7,0) zu testen.
          Mein Urteil zur Bildqualität dieser Kameras fällt absolut eindeutig aus: Sony wirklich gut – Nikon wirklich schlecht.
          Daher verstehe ich die Vergabe der cnet-Beurteilungen nicht und bezweifele auch den Wert für eine Kaufentscheidung.
          Ich selbst habe mich für eine Kamera eines anderen Hersteller entschieden. Vielleicht ist es überhaupt besser für ein neutrales Urteil, auf etwas mehr kritischen Abstand (gleichgültig aus welchen Gründen) zu seinen bevorzugten Firmen zu achten. Das muß Freundschaft schon aushalten.

          • Am 20. Juli 2010 um 15:07 von Stefan Möllenhoff

            Re: Nikon P100
            Hallo Karl,

            selbstverständlich ist die Sony A330 bei der Bildqualität um Welten besser als die Nikon P100. Die Sony ist eine DSLR, die Nikon eine Bridgekamera – der Bildsensor der A330 ist um den Faktor 13 größer.

            Dafür ist die Nikon P100 beim "Zoom besser". Um den Brennweitenbereich von 28 bis 678 Millimetern abzudecken, muss man zusätzlich zur bei der A330 zusätzlich zum mindestens 470 Euro teuren Doppelzoom-Kit noch ein weiteres Objektiv kaufen. Bei Tamron gibt’s ein 200-500mm für 850 Euro, Sigma hätte da noch ein 120-400er für 680 Euro. Und schwupps ist die Preisklasse eine ganz andere. Die Bildqualität natürlich auch, aber nicht jeder will für einen starken Zoom gleich mehr als 1000 Euro hinlegen. Und kiloweise Glas im Rucksack mitschleppen.

            Wir versuchen, ein möglichst breites Spektrum an Bedürnissen mit unseren Testberichten abzudecken und auf alle Vor- und Nachteile der getesteten Geräte hinzuweisen. Die perfekte Kamera gibt es leider nicht, sondern höchstens eine Kamera, die möglichst gut zu den Präferenzen und zum Budget eines bestimmten Fotografentypen passt. Und in der Klasse der Superzoom-Bridgekameras gehört die Nikon P100 zu den besseren Modellen. Wer hohe Ansprüche an die Bildqualität stellt, braucht einen großen Sensor und kommt an einer DSLR nicht vorbei.

            Beste Grüße,
            Stefan Möllenhoff, CNET.de

        • Am 23. Oktober 2011 um 13:33 von Stefan

          AW: AW: AW: Re: Nikon P100
          Leider kann ich dem nicht uneingeschränkt zustimmen – die Bildqualität meiner P100 entspricht m.E. nicht dem, was ich von einer Kamera dieses Preissegments erwarten kann – die 100 EUR Coolpix meiner Tochter erzielt was Brillanz und Farbwiedergabe angeht deutlich bessere Ergebnisse. Für Qualitätseinbußen im hohen Zoombereich hätte ich durchaus noch Verständnis, aber meine P100 erzeugt bei hellen Aussenbedingungen grundsätzlich muffige Farben und "weichgezeichnete" Bilder.
          Da ich allerdings bereits Nutzer gefunden habe, bei denen dies nicht so ist (und Tests, bei denen die Bildqualität gelobt wird), könnte es sich auch durchaus um ein Qualitätsproblem einiger Chargen handeln.

  • Am 26. Juli 2010 um 18:17 von Andy

    Verwirrende Testberichte und Kommentare!
    Hallo, seit Wochen auf der Suche nach einer Nachfolgerin für meine kleine Digiknipse durchstöbere ich alle lesbaren Foren mit Meinungen und Testberichten und verschlinge alles, was mit Bridgekameras zu tun hat. Im Prinzip hat es mir nix gebracht. Für und Wider, Pro und Contra, eine Woche war die Fuji HS 10 Favorit, dann wieder die Nikon P100. Die Woche drauf erneutes Nachdenken, weil wieder neue Aspekte ins Spiel kamen. Die Kommentatoren und Tester sollten doch auch mal ihren Standort beschreiben, also ob Amateur , Profi oder Semiprofi beim Fotografieren, damit man seine eigenen Ansprüche auch vergleichen kann.
    Mir reicht es jetzt, mein Kollege hat die P90 als Urlaubskamera in Gebrauch und ist damit sehr zufrieden und für die anspruchsvollen Sachen nimmt er seine SLR, habe die P 100 bestellt und lasse mich überraschen. Für bessere Urlaubs- und Familienfeierfotos dürfte die P 100 mehr als ausreichend bestückt sein. Für Notfälle habe ich ja noch meine alte analoge SLR parat 😉 !

    • Am 27. Juli 2010 um 10:45 von Stefan Möllenhoff

      AW: Verwirrende Testberichte und Kommentare!
      Hallo Andy,

      nachdem wir auch mit Highend-Kameras herumspielen dürfen, sind unsere Ansprüche sicherlich höher, als die eines Anfängers, der gerade seine erste Digicam gekauft hat und damit ein bisschen in der Gegend herumknipst.

      Wir geben uns aber natürlich Mühe, die Bildqualität von Kameras möglichst nachvollziehbar darzustellen. Dazu dienen beispielsweise die Fotostrecken mit Testaufnahmen, anhand derer jeder nachvollziehen kann, wie sich die Kamera in verschiedenen Aufnahmesituationen verhält. Auf der anderen Seite finden Sie in den meisten unserer Kameratests auch Anmerkungen, in welcher Druckgröße die Fotos noch annehmbar aussehen und ab welchem Format eben nicht mehr. Ob die Qualität der Fotos dann ausreicht oder nicht, das muss jeder Leser dann eben anhand seiner eigenen Ansprüche beurteilen. Kritikpunkte wie "mäßige Bildqualität" sind für den Regelmäßig-Poster-Ausdrucker relevant, der andere kann darüber hinwegsehen, da er ohnehin nur für Facebook & Co. knipst.

      Da wir nicht für uns, sondern für unsere Leser testen, sind wir für Verbesserungsvorschläge und Anregungen immer offen und dankbar :-)

      Beste Grüße,
      Stefan Möllenhoff, CNET.de

      • Am 23. August 2010 um 15:39 von Nick

        AW: Bildqualität und Videoqualität
        Nach welchen Gesichtspunkten wurde bei diesem "Test" den die Videoqualität beurteilt?

        Auch die Bewertung der Bildqualität bzw. des Tests überhaupt kann man nicht nachvollziehen,zumal viele Faktoren wie Auflösung,Rauschen,Dynamik,Farbgenauigkeit keine Erwähnung finden.

        Auch für einen Kameravergleich nutzen solche Testbewertungen wenig,da man unterschiedliche Kameramodelle ohne einen Vergleichspunkt nicht vergleichen kann.
        Selbst die Aussage das die Sony alpha 330 hinichtlich Bildqualität um Klassen besser ist als alle sonstigen Bridgekameras ist wohl leicht übertrieben,da diese Kamera nur ein besseres Rauschverhältnis hat was man nicht einmal auf Posterausdrucken sieht.Hinsichtlich Verzeichnung,Auflösung,Farbfehler und Farbgenauigkeit,Video,Dynamik ist diese Kamera wohl nicht besser.

        • Am 26. August 2010 um 20:11 von Stefan Möllenhoff

          AW: AW: Bildqualität und Videoqualität
          Hallo Nick,

          auf der dritten Seite des Tests finden Sie Erläuterungen zur Bildqualität der P100. Dort ist außerdem eine Fotostrecke mit elf Beispielbildern verlinkt, in der die Qualität weiter erläutern. Wir sind der Meinung, dass es sinnvoller ist, die Kaufentscheidung dem Leser anhand von Beispielfotos zu erleichtern, als ihn mit abstrakten Messwerten zu konfrontieren.

          Zu A330/Bridgekameras: Unter idealen Bedingungen schießt der allergrößte Teil der Digicams brauchbare Fotos. Die Unterschiede kristallisieren sich heraus, wenn die Bedingungen schwieriger werden. Und für eine Bridgekamera ist eben ein geschlossener Raum schon schwierig.

          Für konstruktive Vorschläge, was wir an unseren Testberichten verbessern können, sind wir natürlich immer dankbar :-)

          Beste Grüße,
          Stefan Möllenhoff, CNET.de

  • Am 30. September 2010 um 23:23 von Alex

    Für uns ist die Kamera eine herbe Enttäuschung !
    Hallo…..

    Wir haben die Kamera seit ca 6 Wochen und uns Resultat ist niederschmetternd !
    Wir haben unsere Canon Powershot SX10IS verkauft und haben uns die P100 geholt. Traurig aber wahr, die P100 kommt nicht im Leben an die Qualität der SX10IS ran !
    Ein absoluter Reinfall……wir haben die SX10IS von unseren Freunden nochmal ausgeliehen und die Bilder verglichen die P100 macht keine lebendigen Fotos, falscher Weisabgleich, Schärfentiefe stimmt auch nicht, die Bilder sehr einfach schwammig aus.

    Traurig, Traurig….

    LG Alex

    • Am 5. Oktober 2010 um 20:07 von Stefan Möllenhoff

      AW: Für uns ist die Kamera eine herbe Enttäuschung !
      Hallo Alex,

      es ist leider tatsächlich so, dass bei den Kameras mit den gewaltigen Zoom-Objektiven und der enormen Ausstattung ein großer Teil des Kaufpreises für die ganzen Extrawürste draufgeht. Und die Bildqualität bewegt sich dann trotz der Anschaffungskosten von 400 Euro auf dem Niveau von deutlich günstigen Kompaktkameras.

      Beste Grüße,
      Stefan Möllenhoff, CNET.de

  • Am 12. Dezember 2010 um 18:38 von Fischer Alois

    Nikon P100
    Nach ewig langen suchen und lesen von Testberichten habe ich mir eine Nikon P100 gekauft. Im vergleich zu anderen Superzoomern hat mir die Schnelligkeit gefallen. Überlege aber auch im Moment sie wieder zurückzugeben. Die Winterbilder im normalen Automatikmodus sind tiefblau. Meine uralt Olympus macht bessere Bilder. Welche Alternative gibt es denn zu dieser Kamera ? Ich brauche auch keine aufgeblähten Funktionen.

  • Am 21. Februar 2011 um 20:08 von Werner Huber

    Eine größere Niederlage einer Digicam hab ich noch nicht gesehen!
    Ich habe noch eine alte Olympus 5050! Ohne mega zoom! Diese Kamera ist der P100 einen Quantensprung voraus und hat nur 5 Mega Pixel! Einziger Unterschied sie ist Stein alt!
    Als seriöser Tester müssten sie die Kamera, nur auf Grund des schwachen Sensors im Test durch den Kakao ziehen. Weil das tolle mega Zoom, hift nix wenn auf der Speicherkarte kein gutes Ergebnis drauf ist. Und ich glaube da bin ich sicher mit vielen einer Meinung. Das Bild entscheidet ob eine Kamera was kann oder nicht. Außer ich will sie als Digitalen Feldstecher verwenden. Tests haben für mich, seit dem Kauf keinen hohen Stellenwert mehr.
    Mfg. Robert

    • Am 14. März 2011 um 18:23 von Stefan Möllenhoff

      AW: Eine größere Niederlage einer Digicam hab ich noch nicht gesehen!
      Hallo Werner,

      die Olympus 5050 verfügt über einen größeren Bildsensor und gleichzeitig über eine niedrigere Auflösung als die Nikon P100. Damit bietet die Digicam deutlich größere Pixel, was insbesondere bei schwachem Licht für eine signifikant bessere Bildqualität sorgt.

      Auch wenn Bridgekameras wie DSLRs aussehen – technisch sind sie eher einfache Kompaktkameras mit zoomstarken Objektiven davor. Und dementsprechend sieht auch die Bildqualität aus – man zahlt hier eben für Features und nicht für Fotoqualität.

      Die Alleskönner-Kamera mit gewaltigem Zoom und genialer Fotoqualität gibt es in diesem Preisbereich und in diesem Format leider (noch) nicht.

      Beste Grüße,
      Stefan Möllenhoff, CNET.de

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