Acer hat von seinem 18,4-Zoll-Quad-Core-Notebook Aspire 8940G eine Dual-Core-Version mit Intels neuem Core i5 und DirectX-11-Grafik von AMD/ATI aufgelegt.

Äußerlich gleicht das 8942G dem Quad-Core-Modell. Auf dem hochglanzlackierten Deckel hinterlässt jede Berührung sichtbare Fingerabdrücke. Häufiges Polieren ist wie bei so vielen anderen Notebooks quasi Pflicht. Der Bereich um die Tastatur ist aus geriffeltem Kunststoff in Karbon-Optik und macht damit etwas mehr her. Leider leistet sich das Testgerät Schwächen bei der Verarbeitung: Aneinandergrenzende Kunststoffteile zeigen einen kleinen Versatz und das schlecht eingepasste Drehrad zur Lautstärkeregelung reibt an einer Stelle am Plastik.

Das 8942G ist eindeutig als Desktop-Ersatz positioniert. Mit dem 18,4-Zoll-Widescreen, 3,9 Klio Gewicht und Abmessungen von 44 mal 29,5 mal 4,4 Zentimeter kann man es mobil kaum vernünftig nutzen. Zu Hause dafür umso besser.

Acer hat dank des großen Chassis eine Tastatur mit Ziffernblock untergebracht. Am Layout sind nur die zu kleinen Pfeiltasten zu bemängeln. Wie bei anderen Notebooks des Herstellers haben die Tasten ein wenig Abstand und scheinen zu schweben. Der Komfort beim Tippen überzeugt aufgrund eines sauber definierten Anschlags und eines satten Geräuschs. Erfreulicherweise hat die Tastatur eine Hintergrundbeleuchtung.

Das angenehm große Touchpad beherrscht Multitouch: Zwei Finger ermöglichen das Scrollen, das Spreizen der Finger das Zoomen. Zwischen den Maustasten ist der Fingerabdruckscanner untergebracht.

Ganz rechts ist ein Steuerfeld für die Medienwiedergabe (Vor, Zurück, Stop) mit berührungsempfindlichen Tasten zu finden. Wie eingangs beschrieben, ist das Drehrad aufgrund von Verarbeitungsschwächen nur schwer benutzbar.

Schnittstellen und Display

Auf der rechten Seite des Gehäuses sind drei USB-Ports und das Blu-ray-Laufwerk zu finden, links zwei weitere USB-Ports (einer ausgeführt als USB/eSATA-Kombination), Firewire, Audio-Ein- und Ausgänge sowie S/PDIF. Für Erweiterungsmöglichkeiten sorgt ein Expresscard-34/54-Slot. Externe Monitore verbinden sich analog per VGA oder digital per HDMI und DisplayPort.

Der 18,4-Zoll-Widescreen im 16:9-Format löst 1920 mal 1080 Bildpunkte auf. Er zeigt ein scharfes Bild mit lebendigen Farben. Leider ist das Display mit einer Hochglanzbeschichtung versehen. Damit gehen wie üblich störende Reflektionen einher, die schon bei maximaler Hintergrundbeleuchtung deutlich sichtbar sind. Bei stärkerer Dimmung, beispielsweise um Strom zu sparen, lassen sich Inhalte nur noch schwer ablesen. Beim Einblick von der Seite zeigt der Screen eine erfreuliche Farbstabilität, von oben muss man aber Abstriche machen. Das lässt sich durch die Änderung der Neigung aber einfach umgehen.

Im oberen Displayrahmen steckt eine Webcam, die Videokonferenzen in HD-Auflösung (720p) erlaubt. Sie bietet auch unter nicht optimalen Lichtverhältnissen noch eine ordentliche Qualität.

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