CeBIT 2010: Carl Zeiss stellt mobiles 3D-Heimkino cinemizer Plus vor

2010 soll das Jahr des 3D-Fernsehens werden. Bereits auf der CES im Januar gab es reichlich TV-Geräte und Player für dreidimensionale Filme zu sehen. Der Heimkinobereich ist also gut mit der notwendigen Hardware eingedeckt. Bei portablen Geräten sieht es allerdings noch nicht so rosig aus – doch auch das soll sich ändern.

Carl Zeiss zeigt auf der CeBIT von 2. bis zu 6. März in Hannover seine neue Multimedia-Brille cinemizer Plus für mobiles 3D-Fernsehen. Im Gegensatz zu den Sehhilfen, die bei 3D-TVs zum Einsatz kommen, ist der Bildschirm hier gleich integriert. Die Brille hat für jedes Auge einen kleinen LCD-Monitor an Bord. Um den dreidimensionalen Effekt zu erzeugen, kommt die Technik der Stereoskopie zum Einsatz: Jedes Auge bekommt ein aus einem geringfügig anderen Blickwinkel aufgezeichnetes Bild zu sehen. Aus dem Winkelunterschied errechnet das menschliche Gehirn die notwendigen Tiefeninformationen. Damit auch der Sound nicht zu kurz kommt, sitzen in den Bügeln der Brille Kopfhörer.

Ihr Bildsignal bezieht die cinemizer Plus entweder von portablen Geräten wie iPod und iPhone oder von Heimkinokomponenten wie der Playstation 3. Die notwendigen Adapter liefert der Hersteller mit. Zu kaufen gibt es die 399 Euro teure cinemizer Plus ab sofort in den Filialen des Apple-Händlers Gravis sowie bei weiteren Fachhändlern. Wer die 3D-Sehhilfe einmal ausprobieren möchte, findet Carl Zeiss auf der CeBIT in Halle 16 am Stand C31/1. (Foto: Carl Zeiss)

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu CeBIT 2010: Carl Zeiss stellt mobiles 3D-Heimkino cinemizer Plus vor

  • Am 7. Mai 2010 um 13:12 von Konrad

    Zeiss Videobrille
    Diese Videobrille wiegt 115 Gramm :(
    Die relaxView 3.0 wiegt 59 Gramm :)

  • Am 23. März 2011 um 08:24 von Pumuckel

    Wettbewerb
    Irgendwie ist mir der Beitrag nun schon öfter im web unter gekommen…

    • Am 23. März 2011 um 13:57 von Stefan Möllenhoff

      AW: Wettbewerb
      Hallo,

      vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir gehen der Sache nach.

      Beste Grüße,
      Stefan Möllenhoff, CNET.de

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *