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Sony Cyber-shot DSC-W330

Testbericht

Hersteller: Sony Listenpreis: Fazit:

Die Sony Cyber-shot DSC-W330 ist eine durchaus brauchbare Schnappschusskamera, deren Stärken die einfache Bedienung und das 26-Millimeter-Weitwinkel-Objektiv darstellen. Für lediglich 10 Euro mehr wechselt jedoch die große Schwester W350 den Besitzer, die sowohl mit besserer Ausstattung als auch mit überzeugenderer Bildqualität glänzt.

Pro
  • einfache Bedienung
  • zuverlässige Automatik
  • 26-Millimeter-Weitwinkel
  • 3-Zoll-Display
Contra
  • spärliche Ausstattung
  • 14-Megapixel-Auflösung ergibt wenig Sinn
Testurteil
BEFRIEDIGEND
6,4
von 10 Punkten
6,4 stars

Sony Cyber-shot DSC-W330: günstig, aber mäßige Ausstattung

Auf Sonys Schnappschusskameras ist für gewöhnlich Verlass. Vor gut einem Jahr konnten uns die Japaner mit der günstigen Cyber-shot DSC-W300 überzeugen. Auch die Anfang dieses Jahres erschienene DSC-W350 räumte in unserem Testbericht eine ausgezeichnete Bewertung ab. Ob die kleine Schwester der W350, die DSC-W330, unsere Digicam-Prüfungen ebenfalls mit fliegenden Fahnen besteht, verrät dieser Testbericht.

Wer sich durch das Datenblatt der Cyber-shot DSC-W330 kämpft, wird feststellen, dass der Hersteller an einigen Ecken und Enden gespart hat, um den Preis auf rund 140 Euro zu drücken. Im Vergleich zur derzeit lediglich 10 Euro teureren W350 fehlen der „Kleinen“ optischer Bildstabilisator, HD-Videomodus, Autofokus-Hilfslicht, manueller Weißabgleich und Sonys Schwenkpanoramamodus. Abgesehen von den geringfügig niedrigeren Anschaffungskosten stellt das 3,0 statt 2,7 Zoll große Display den einzigen Vorteil der W330 dar.

Design

Die Cyber-shot DSC-W330 kommt in den Farben Silber, Schwarz, Blau und Rot. Das Gehäuse ist sehr leicht und zudem schlank genug, um problemlos in die meisten Hosentaschen zu passen. Abgesehen von einer dünnen Metallplatte an der Front besteht die Digitalkamera komplett aus Kunststoff. Billig fühlt sie sich allerdings dennoch nicht an.

Wer sich aufgrund der Verwendung von Memory-Stick-Speichermedien bis dato von den Cyber-shot-Kameras ferngehalten hat, kann sich freuen: Im Jahr 2010 setzt Sony endlich auf SD- und SDHC-Karten. Das Fach für Akku und Speicherkarte befindet sich an der Unterseite der Kamera hinter einer Klappe. Es ist übrigens nicht möglich, die Batterie in der W330 aufzuladen. Das interne Memory ist mit 28 MByte nicht gerade großzügig dimensioniert. Aber immerhin findet sich hier eine einfache Software zum Hochladen von Fotos und Videoclips auf diverse Internetportale. Das Programm läuft sowohl unter Windows als auch unter Mac OS X.

In Sachen Bedienung hält die W330 keine Überraschungen bereit. Auf der Oberseite befinden sich An/Aus-Schalter sowie Auslöser. Sie schließen bündig mit dem Gehäuse ab und lassen sich präzise drücken. Allerdings sind die Knöpfe blind nur schwer zu ertasten. Zumindest anfangs müssen wir oft nachschauen, wo sie sich befinden.


Das Layout der Tasten neben dem 3-Zoll-Display hält keine Überraschungen bereits. Wer schon einmal mit einer Digitalkamera fotografiert hat, findet sich sofort zurecht.

Die restlichen Bedienelemente sitzen rechts neben dem recht hellen, aber nur mit mäßigen Blickwinkeln gesegneten Bildschirm. Oberhalb des Daumens verbaut Sony eine horizontale Zoomwippe, rechts darunter einen vertikalen Schieber zum Umschalten zwischen Foto- und Videomodus. Weiter unten gibt es drei Tasten für Wiedergabe, Menü und Löschen sowie ein Vier-Wege-Pad. Das Steuerkreuz dient neben der Navigation durch die Einstellungen auch zum Anpassen von Blitz, Selbstauslöser, Displaydarstellung und Gesichtserkennung. Die Menüstruktur ist – insbesondere im Vergleich zu den mehr als zwei Jahre alten Sony-Kameras – logisch und unkompliziert aufgebaut.

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