Mit der NX10 positioniert sich Samsung in direkter Konkurrenz zu Panasonic und Olympus, die bereits seit über einem Jahr eine Reihe von Kompaktkameras mit Wechselobjektiven im Angebot haben. Samsungs größter Trumpf ist dabei der zum Einsatz kommende lichtempfindliche Chip: Anstelle eines Micro-Four-Thirds-Sensors findet ein Lichtfänger im APS-C-Format Verwendung. Er verfügt über rund 60 Prozent mehr Fläche für einfallende Photonen und bietet so – jedenfalls in der Theorie – eine bessere Bildqualität und mehr Spielraum bei schlechten Lichtverhältnissen.

Einen Vorteil gegenüber dem Micro-Four-Thirds-Format bietet der APS-C-Sensor definitiv auch in der Praxis: Er ermöglicht im Vergleich zum Micro-Four-Thrids-Format eine verhältnismäßig selektivere Tiefenschärfe bei Objektiven mit gleicher Blendenzahl.

Design

Die Samsung NX10 fühlt sich in den Händen extrem leicht an. Das Gehäuse besteht vollständig aus Kunststoff, wirkt aber dennoch sehr wertig und solide. Der kleine Handgriff sorgt auch beim einhändigen Fotografieren für einen sicheren Sitz – jedenfalls solange kein allzu schweres Objektiv zum Einsatz kommt.

Auf der Oberseite der Kamera sitzt eine Hutze, die an die Wölbung des Spiegelkastens von klassischen DSLRs erinnert. Allerdings verzichtet die Samsung NX10 auf das optische Konstrukt. Der Sucher auf der Rückseite der Erhöhung ist digital – der Fotograf blickt auf ein winziges 920.000-Pixel-Display.


Auf der Oberseite bringt Samsung einen Zubehörschuh unter. Die Koreaner planen, noch dieses Jahr zwei Aufsteckblitze auf den Markt zu bringen.

Rechts neben dem digitalen Sucher befinden sich Moduswahlschalter, vom An/Aus-Schieber eingefasster Auslöser, Drehrädchen zum Konfigurieren von Blendenzahl und Belichtungszeit sowie zwei Tasten für Serienbildmodus und intelligente Automatik. Gegenüber auf der Oberseite der Kamera bringt Samsung eine Menütaste und einen Knopf unter, der den integrierten Blitz hochschnappen lässt.

Das 3,0 Zoll große AMOLED-Display dominiert die Rückseite der Kamera. Rechts daneben sitzen eine Disp-Taste zur Konfiguration der auf dem Bildschirm dargestellten Informationen sowie ein Fn-Button, der eine Reihe von grundlegenden Einstellungen auf die Anzeige holt. Rechts oberhalb der Daumenablage befinden sich zwei Knöpfe für Belichtunsausgleich und Belichtungssperre.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Samsung NX10 im Test: Micro-Four-Thirds-Killer dank APS-C-Format?

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *