Spielen auf dem Netbook: Macht Ion 2 Mini-Computer 3D-fähig?

Netbooks sind günstig und dementsprechend leistungsschwach. Vor allem, wenn es um 3D geht, kommen die kleinen Begleiter nicht schnell, sondern sofort an ihre Grenzen. Nvidia will das ändern – und hat mit dem Ion 2 bereits seine zweite Grafiklösung für die Mini-Notebooks in den Startlöchern. Wir wagen einen Ausblick.

Die Produktkategorie der Netbooks hat eine kurze, aber schon sehr belebte Geschichte hinter sich. Im Juni 2007 stellte Asus seinen ersten Eee PC auf der Computex vor – und brachte Bewegung in den Markt. Ursprünglich sollte das Modell für 199 Dollar (ca. 150 Euro) den Besitzer wechseln und als reiner Zweitrechner dem Notebook oder Desktop-PC auch keine Konkurrenz machen. Linux-Betriebssystem mit wenigen, vorinstallierten Programmen, 7-Zoll-Display mit winziger Auflösung, 2 respektive 4 GByte Flash-Speicher statt Festplatte, Celeron-Prozessor. Das reicht, um unterwegs den Messenger zu starten, ein paar E-Mails zu lesen und etwas zu surfen. Für mehr nicht, und mehr war nicht gedacht.

Doch der Markt wollte es anders. Linux? Nein danke – kurze Zeit nach der Einführung des Eee PC 701 kamen bereits die ersten Netbooks mit Windows XP. 7-Zoll-Bildschirm? Viel zu klein. Nach wenigen Monaten war 9 Zoll Standard, inzwischen gibt es die Geräte bereits mit 11 und 12 Zoll großen Anzeigen. Flash-Speicher? Unempfindlich, aber zu klein. Offensichtlich will die Masse der Netbook-Käufer ihre komplette MP3- und Videosammlung mit auf Reise nehmen – anstelle der Chips sitzen nun üblicherweise 160 GByte große, konventionelle Festplatten in den Geräten. 

 Asus Eee PC 701 

Günstig, aber langsam: Das erste Netbook ist der Eee PC 701 von Asus. 

Natürlich gibt es diese netten Extras nicht umsonst. Aus den angepeilten 150 Euro wurden schon bei der Markteinführung Hundert mehr, und aktuell kosten die meisten der nun schon fast als Mini-Notebooks bezeichneten Geräte 300 Euro und mehr. Weitere Feinheiten wie Bluetooth, WLAN nach dem neuesten N-Standard oder integriertes UMTS gibt es ebenfalls – gegen Gebühr.  

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