Videoauflösung von 1280 mal 720 Pixeln, 4 GByte integrierter Speicher und HDMI-Ausgang in einem kompakten Gehäuse, das inklusive Akku gerade einmal 93 Gramm wiegt – das klingt nach einem verlockenden und recht günstigen Angebot. Preislich liegt der Creative Vado HD unter den hochauflösenden Flip-Modellen, und im Gegensatz zu Kodaks etwa gleich teurem Zi8 ist der in Violett, Schwarz, Blau und Rot erhältliche Creative-Camcorder dank integriertem Speicher direkt aus der Produktverpackung startklar.

Design und Ausstattung

So hübsch er auch aussieht, der Vado 3rd Gen fühlt sich nicht ganz so solide verarbeitet an wie der schwerere Kodak Zi8 oder der Flip MinoHD der zweiten Generation mit seinem Metallgehäuse. Die glänzende Oberfläche ist des Creative-Camcorders ist außerdem empfindlich gegenüber Kratzern. Wie in dieser Klasse üblich, ist das Design sehr einfach gehalten. Auf der Rückseite befindet sich ein 2 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 640 mal 240 Pixeln. Darunter verbaut der Hersteller einen mechanischer Aufnahmeknopf sowie fünf berührungsempfindliche Buttons, die angenehm gut ansprechen.

Auf der Seite des Gehäuses sitzt ein Mini-HDMI-Port, der Videos direkt an kompatible Fernseher und Projektoren weitergibt – PC? Überflüssig. Auf der Unterseite bringt Creative ein Standard-Stativgewinde sowie einen ausklappbaren USB-Stecker unter. Oben auf dem Vado HD gibt es eine Klinkenbuchse, an die sich wahlweise ein Kopfhörer oder ein externes Mikrofon anstöpseln lässt.


Seitlich am Gehäuse bringt Creative einen HDMI-Ausgang sowie zwei Tasten zum Löschen von Dateien beziehungsweise zum Wechseln zwischen Foto- und Videomodus unter.

An der Benutzeroberfläche haben wir nichts auszusetzen. Sie ist einfach und intuitiv aufgebaut und nach wenigen Minuten in Fleisch und Blut übergegangen. An Videoauflösungen stehen HD mit 1280 mal 720 Pixeln sowie VGA mit 640 mal 480 Bildpunkten zur Verfügung. In 720p-Qualität fasst der integrierte 4-GByte-Speicher rund zwei Stunden Material. Der Lithium-Ionen-Akku hält ebenfalls zwei Stunden durch.

Der Vado HD nimmt nicht nur Filmchen, sondern auch Fotos auf. Die Qualität bewegt sich knapp oberhalb der von Kamerahandys. Der Creative-Camcorder bietet weder eine Makrofunktion noch einen Bildstabilisator. Dafür gibt es allerdings eine Bewegungserkennung, die die Aufnahme startet, sobald sich vor der Linse etwas rührt. Wie fast alle anderen Videokameras für die Hosentasche verfügt auch dieses Modell lediglich über einen zweifachen digitalen Zoom.

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