Samsung N220: Netbook mit neuem Atom und starkem Akku

Mit seinem N220 hat Samsung ein Netbook mit außergewöhnlicher Optik im Programm. Der grünlich schimmernde Deckel ist dezent und außergewöhnlich zugleich. Auch die inneren Werte klingen hervorragend: Laut Hersteller soll das Gerät mit einer Akkuladung acht Stunden durchhalten. Außerdem hat es ein mattes Display. Wir haben getestet, ob die vollmundigen Versprechen und der Qualitätseindruck in der Praxis halten, was das Datenblatt verspricht.

Neben dem Design und der langen Akkulaufzeit hat das N220 noch eine Besonderheit zu bieten: Im Inneren werkelt ein Pine-Trail-Prozessor. Dabei handelt es sich um die neue Version der Atom-Plattform. Chiphersteller Intel hat dabei die Performance-Handbremse angezogen, um den Abstand zu profitableren – und leistungsfähigeren – Prozessoren wie Core 2 und Core i wieder zu vergrößern. Der in Netbooks eingesetzte N450 leistet kaum mehr, verbraucht dafür aber weniger Energie als der Vorgänger N270. Das auf dieser Basis entwickelte Samsung N220 mit 5900-mAh-Akku soll acht Stunden fernab der Steckdose laufen.

Design

Der leicht abgerundete Deckel des Samsung ist das erste Highlight. Es wirkt, als wäre es von einer transparenten Kunststoffschicht überzogen, unter der sich schwarzer Hochglanzlack zu erkennen gibt. Abhängig vom Blickwinkel schimmert das Material grünlich – das ist außergewöhnlich und wirkt edel. Der nächste Blickfang ist der silberne Samsung-Schriftzug, der oben im transparenten Kunststoff sitzt. Das sorgt für eine gewisse Tiefe und wertet das Gerät optisch auf. Allerdings: Fingerabdrücke sind bei dieser Oberfläche vorprogrammiert.

Auf der Innenseite verzichtet Samsung erfreulicherweise auf Hochglanzlack. Display-Rahmen und Handballenauflage sind aus mattem Kunststoff gefertigt. Das Gerät ziert eine Chromleiste, die einmal um das Chassis herumreicht. Ungewöhnlich: Eingeschaltet wird das N220 nicht über einen Knopf neben der Tastatur, sondern über einen Schiebeschalter an der Vorderseite.

Samsung folgt dem branchenweiten Trend hin zu Chicklet-Tastaturen nach Apple-Vorbild. Dabei sind kleine Abstände zwischen den Tasten. Das hat in der Praxis Vorteile: Man bleibt auch bei einer relativ kleinen Tastatur nicht so schnell an benachbarten Buchstaben hängen, was zu weniger Vertippern führt. Auf dem N220 kann man trotz der geringen Abmessungen komfortabel schreiben. Das Mauspad mit Multitouch-Fähigkeiten ist ausreichend groß und ermöglicht eine präzise Steuerung des Mauszeigers.

Samsung rüstet das N220 mit einem 10,1-Zoll-Display aus, das die üblichen 1024 mal 600 Pixel auflöst. Erfreulicherweise ist es matt – störende Reflexionen sind also nicht festzustellen. Die geringe Auflösung erfordert beispielsweise beim Surfen jedoch häufiges Scrollen. Die Webcam ermöglicht Videotelefonate mit bis zu 640 mal 480 Bildpunkten.

Auf der rechten Seite befinden sich ein VGA-Port sowie zwei USB-Anschlüsse. Links sind ein USB-Port und der Netzwerkanschluss untergebracht. An der Vorderseite ist ein Kartenleser für die Formate SD und MMC verbaut.

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