Wind up: Handyakku vollkurbeln und weitertelefonieren

Dass Handyakkus immer genau dann leer sind, wenn man gerade am dringendsten telefonieren müsste, ist ein ungeschriebenes Gesetz. Genauso wie die Tatsache, dass der Schlüssel immer an der Stelle liegt, an der man zuletzt sucht. Oder, dass die „eigene“ Schlange an der Supermarktkasse immer die langsamste ist.

Aber während man an der Kasse wohl einfach damit leben muss, dass es nebenan schneller geht, kann man gegen den leeren Handy-Akku etwas unternehmen: Mobile Ladegeräte lösen das Problem. Die meisten davon haben einen eigenen Akku, aus dem sie dann das Telefon speisen. Das hat allerdings wieder den Effekt, dass natürlich auch dieser Stromspeicher genau im falschen Moment leer ist. Die Lösung heißt Solar. Aber nur tagsüber bei wolkenfreiem Himmel – also natürlich auch genau dann nicht, wenn man es braucht.

Also nutzen wir bewährte Technik und greifen auf die gute alte Kurbel zurück, mit der Opa noch sein Auto angelassen hat. Der Onlineshop Megagadgets hat das Wind up genannte Ladegerät für knappe 8 Euro im Programm. Mit im Lieferumfang enthalten sind Adapter für Nokia, Motorola, Ericsson und Siemens – schade, dass weder microSD noch iPhone kompatibel sind. Aber immerhin, wer eines der unterstützten Geräte ansteckt und drei Minuten kräftig kurbelt, darf danach circa 8 Minuten telefonieren.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Wind up: Handyakku vollkurbeln und weitertelefonieren

  • Am 25. März 2010 um 17:10 von coke

    Dass Handyakkus immer genau …
    … dann leer sind, wenn man gerade am dringendsten telefonieren müsste, ist ein ungeschriebenes Gesetz — richtig. Aber das Gesetzt schreibt leider weiter, dass man genau dann auch das Kurbelding nicht dabei hat. Oder? 😉

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