Schneller, heller, smarter: Wie BSI-Sensoren die Digicams revolutionieren

Ausblick

Derzeit ist Sony in Sachen BSI-Kameras am stärksten auf dem Markt vertreten. Dieses Jahr rechnen wir allerdings mit einem ganzen Haufen weiterer Digicams, die einen rückseitig belichteten Sensor einsetzen. Außerdem hoffen wir, dass sich die diversen Hersteller die Geschwindigkeit zu Nutze machen und freuen uns auf zahlreiche interessante Features à la Night-Shot-Modus und Touristen-Radiergummi.


Sonys auf der PMA gezeigter Alpha-DSLR-A700-Ersatz ist ein heißer Kandidat für die erste BSI-Spiegelreflex.

Auch für Spiegelreflexkameras ist die Technologie interessant. Hier ist der Flächengewinn auf dem Sensor aufgrund der größeren Pixel allerdings nicht so relevant wie bei Kompakten. Doch von der kürzeren Strecke, die Photonen durch den Chip zurücklegen müssen, profitieren auch DSLRs. Die Abkürzung dürfte Farbfehler und Empfindlichkeitsverluste am Bildrand, die durch schräg eintreffendes Licht verursacht werden, reduzieren.

Fazit

Gegenwärtig hält sich die Auswahl an Kameras mit BSI-Sensoren noch stark in Grenzen. Die wenigen verfügbaren Modelle haben allerdings einiges in Petto. Full-HD- oder 1000-fps-Videomodus, 10 Bilder pro Sekunde mit voller Auflösung, Schwenkpanoramafunktion, Nachtschussmodus und Touristenverbannfunktion – was wir bislang gesehen haben, macht mächtig Lust auf mehr.

Steht gerade ein Digicamkauf ins Haus, so sollte man sich definitiv die BSI-Kameras näher ansehen. Mit dem neuen Sensortyp bieten diese Möglichkeiten, die deutlich über die Fähigkeiten bisheriger Kompakter hinauswachsen. Ist im Moment das passende Gerät oder die budgetkompatible Preisklasse nicht verfügbar, so hilft nur eines: warten. Denn die Technologie wird sich durchsetzen.

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