Neun Full-HD-Beamer unter 1200 Euro: Das müssen Käufer beachten

So günstig war das eigene hochauflösende Heimkino noch nie: Full-HD-Beamer gibt es bereits ab 750 Euro. Allerdings sollten Käufer einige Dinge beachten, damit sie langfristig Freude an ihrer Investition haben. Deshalb vergleichen wir neun HD-Projektoren unter 1200 Euro und erklären deren Vor- und Nachteile.

Während Full-HD vor etwa einem Jahr noch etwas besonderes war, ist die hohe Auflösung heute schon fast Standard. Das wirkt sich auf die Stückzahlen und somit auch auf den Preis der Geräte aus. Ein HD-Fernseher, der vor einem Jahr noch 1500 Euro gekostet hat, geht nun im Internet bereits für deutlich unter 1000 Euro über die virtuelle Ladentheke. Hinzu kommt ein neuer Hype: 3D. Er sorgt dafür, dass „gewöhnliche“ HD-Geräte weiter im Preis sinken.

Das trifft aber nicht nur auf Fernseher zu. Auch Full-HD-Projektoren gibt es schon unter 1000 Euro. Damit liegen sie etwa auf dem gleichen Niveau wie ein ordentlicher 42-Zoll-TV, bieten aber weitaus mehr Bild fürs Geld. Mit Bilddiagonalen von bis zu 300 Zoll wirkt selbst ein 50-Zöller im Vergleich winzig. Allerdings gibt es beim Kauf einiges zu beachten. Ist die Lampe zu schwach, sind bei Tageslicht keine Details mehr zu erkennen. Geht sie zu schnell kaputt, steigen die Betriebskosten enorm an. Auch Bildstörungen fallen bei einem derart großen Bild stärker auf. Es gibt also reichlich zu beachten.

Auswahlkriterien und Geräte

Alle Beamer im Vergleich kosten weniger als 1200 Euro und lösen die Full-HD-Auflösung 1080p mit 1920 mal 1080 Pixeln auf. Durch die hohe Anzahl an Bildpunkten ist die Projektion auch bei gigantischen Diagonalen noch gestochen scharf, und einzelne Pixel sind ab einem Betrachtungsabstand von etwa einem Meter nicht mehr zu erkennen. Außerdem liefern alle Geräte eine Helligkeit von 1000 ANSI-Lumen oder mehr. Das sorgt dafür, dass auch beim Fernsehen ohne heruntergelassene Rollläden genug vom Bild zu erkennen ist. Das letzte Kriterium, dass alle von uns ausgewählten Modelle erfüllen, betrifft die Einspeisung von HD-Material: Sie haben einen HDMI-Eingang inklusive HDCP-Unterstützung zum Anschließen von Blu-ray-Player, Spielkonsolen und anderen hochauflösenden Geräten an Bord, der eine verlustlose Signalübertragung ermöglicht.

Das günstigste Gerät im Vergleich ist Optomas HD200X. Der Beamer ist bei Online-Shops bereits ab etwa 750 Euro erhältlich. Der W1000 von Benq ist mit 930 Euro bereits ein ganzes Stück teurer. Für 10 Euro mehr bekommen Käufer Optomas HD20. Der Acer H7530D kostet 950 Euro. Anschließend folgen ein weiterer Preissprung und Samsungs 1115 Euro teurer SP-A600. Das Auslaufmodell Epson EH-TW2800 gibt es ab etwa 1140 Euro. Für Mitsubishis HC3800 sind mit 1145 Euro 5 zusätzliche Euros fällig. Der Nachfolger des Epson EH-TW2800, der EH-TW2900 kostet 1165 Euro, also 25 Euro mehr als das alte Modell. Das teuerste Gerät im Vergleich ist ebenfalls ein Auslaufmodell von Epson. Der EMP-TW980 wechselt für rund 1200 Euro seinen Besitzer.

HD-Bilder für HD-Beamer

Neben Bildhelligkeit, Betriebskosten und anderen technischen Punkten sollten sich Käufer eines HD-Beamers besonders einer Sache bewusst sein: Ohne HD-Material liefert auch der hochauflösendste Beamer kein besseres Bild als ein günstiges SD-Modell. Wer also die Anschaffung eines High-Definition-Projektors plant, benötigt zuerst ein Quellgerät wie einen Blu-ray-Player oder eine Spielkonsole mit HDMI-Ausgang und 1080p-Auflösung.

Die einfachste Möglichkeit, den Beamer mit HD-Bildern zu versorgen, ist ein Blu-ray-Player. Die Geräte gibt es schon für weniger als 100 Euro zu kaufen. Allerdings sind Blu-ray-Filme mit einem durchschnittlichen Preis von 15 Euro nicht gerade Schnäppchen. Wer sich die Discs aber einfach in der nächsten Videothek ausleiht, kommt günstig weg. Außerdem geben die Player auch DVDs wieder. Dabei verbessert ein in allen Geräten integrierter Upscaler die Qualität, so dass die Filme auch auf der großen Leinwand gut aussehen. Er rechnet die DVD-Auflösung von 720 mal 576 Pixeln auf Full-HD mit 1920 mal 1080 Bildpunkten hoch.


Playstation 3 und Playstation 3 Slim eignen sich ideal als HD-Zuspieler.

Auch die Playstation 3 spielt DVDs und Blu-rays ab. Außerdem gibt sie das Bild von Games mit hoher Auflösung via HDMI an den Projektor weiter. Letzteres gilt auch für die Xbox 360, die sich ebenfalls ideal als HD-Quelle für die Projektoren eignet.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Neun Full-HD-Beamer unter 1200 Euro: Das müssen Käufer beachten

  • Am 9. Juli 2010 um 18:29 von mocopy

    hm..
    irgendwie peinlich, seinen eigenen Artikel zu klauen, finde ich…. (Acht Full-HD-Beamer unter 15..)

    • Am 12. Juli 2010 um 12:45 von Pascal Poschenrieder

      AW: hm..
      Hallo mocopy,

      das Angebot auf dem Markt ändert sich ständig. Deshalb haben wir die neue Version des Artikels online gestellt, die die neue Modelle enthält und auf die günstigeren Preise eingeht.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

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