Aus eins mach‘ zwei: Canons letztjährige PowerShot A480 hat zwei kleine Schwestern bekommen: die A490 und die A495. Die A490 ist rund 15 Euro günstiger als die A495, dafür aber auch nur in Silber erhältlich. Außerdem fehlen dem billigeren Modell der Gesichtserkennungsselbstauslöser sowie Canons neue Special-Scene-Aufnahme-Modi Super Vivid und Poster Effect. Anstelle von 13 greift die Automatik der A495 auf 18 Szenenprogramme zurück, und der Autofokus verfügt nicht über fünf, sondern über neun Messfelder – aber später mehr zu den inneren Werten.

Design

Die in Rot, Blau und Silber erhältliche A495 wirkt recht dick, passt aber dennoch in die Hosentasche. Der etwas feiste Eindruck rührt daher, dass Höhe und Breite der Kamera mit 9,4 mal 6,2 Zentimetern recht kompakt ausfallen, während die PowerShot mit 3,1 Zentimetern vergleichsweise dick ist. Die Vorderseite mit ihren abgerundeten Ecken sieht schick aus. Im Gegensatz zum Vorgängermodell A480 fühlen sich die Tasten auch nicht mehr so billig an und sind klar und deutlich in Weiß auf Schwarz beschriftet. Die Verarbeitungsqualität hat sich allgemein deutlich verbessert.

Canon hat Bedienelemente und Menüstruktur erfreulich einfach gehalten. Oben auf dem Gehäuse sitzen Auslöser und Ein/Aus-Schalter. Rechts neben dem rückseitigen Display befinden sich von oben nach unten Zoomwippe, Wiedergabetaste, Vier-Wege-Pad mit Func.-Set-Button sowie Modus- und Menüknopf. Die Menütaste holt zwei Tabs voll mit allgemeinen Einstellungen auf den Bildschirm, der Func.-Set-Knopf ruft die wichtigsten Aufnahmeparameter auf. Auch Einsteiger sollten mit der Bedienung schnell zurechtkommen.


Die Bedienung der Canon PowerShot A495 gibt keine Rätsel auf.

Der Brennweitenbereich der Optik beginnt bei wenig weitwinkligen 37 Millimetern. Der 3,3-fache Zoom erreicht trotz der hohen Anfangsbrennweite keine Vergrößerungen, die Löwen, ohne das eigene Leben zu gefährden, im Vollbild auf digitalen Film bringen. Das Display ist zwar halbwegs groß und hell, löst aber niedrig auf und ist bei direkter Sonneneinstrahlung nur schwer abzulesen.

Bei der Stromversorgung setzt die PowerShot A495 auf AA-Batterien. Zwei Standard-Zellen geben nach rund 150 Aufnahmen den Geist auf. Für längere Fotosessions empfehlen wir NiMH-Akkus, die das Durchhaltevermögen mehr als verdoppeln dürften.

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