Das uns vorliegende Dell Studio 1747 bringt einen 1,6 GHz starken Intel Core i7-720QM mit, dem 4 GByte Arbeitsspeicher sowie eine ATI Mobility Radeon HD 4650 mit 1 GByte RAM zur Seite stehen. In der Basisversion ist das Notebook derzeit ab 999 Euro erhältlich, unser Testgerät kostet 1040 Euro – die beleuchtete Tastatur ist das einzige Extra, das wir uns gönnen.

Treffsicher auch im Dunkeln

Das Gehäuse des Dell Studio 1747 ist recht unauffällig. Den schwarz glänzenden Deckel und die silberne Keyboard-Einfassung sind keine Besonderheiten. Die große Tastatur lässt nichts vermissen – selbst einen vollwertigen Ziffernblock bringt der Hersteller im Desktop-Replacement unter. Das Tastenfeld ist beleuchtet und ermöglicht auch bei nächtlichen Tipp- und Gaming-Sessions präzise Eingaben. Beim Booten gibt es eine Lichtshow zu sehen, die uns stark an Michael Knights Wunderauto K.I.T.T. erinnert.

Die Abstände zwischen den Tasten sind relativ klein, was zu häufigeren Vertippern führt. Das Keyboard fühlt sich absolut hochwertig an. Dass das Touchpad ebenso silbern und strukturiert ist, wie der gesamte Bereich um das Tastenfeld, stellt einen rein ästhetischen Kritikpunkt dar.

Mit einem Gewicht von 3,6 Kilogramm ist das Studio 1747 kein Leichtgewicht. Angesichts der Technik, die Dell im Gehäuse unterbringt, lohnt sich allerdings nahezu jedes Gramm. Unser Testgerät kommt mit einem 1,6 GHz schnellen Quad-Core-Prozessor vom Typ Intel Core i7-720QM, 4 GByte RAM und einer erschütterungsgeschützten 500 GByte-Festplatte.

Unterhaltungswert

Die ATI Mobility Radeon HD 4650 mit 1 GByte Arbeitsspeicher wäre mühelos dazu in der Lage, Videos mit 1920 mal 1080 Pixeln wiederzugeben. Allerdings fehlt dem Studio 1747 das entsprechende Full-HD-Display – mehr als 1600 mal 900 Bildpunkte gibt es nicht. Trotzdem erfreut uns der Bildschirm mit lebendigen Farben und messerscharfer Darstellung. Immerhin ist es so zu verschmerzen, dass unser Testgerät nur ein DVD-Laufwerk mitbringt. Für 100 Euro Aufpreis gibt es einen Blu-ray-Leser, für 220 Euro sogar einen Blu-ray-Brenner. Zur Weitergabe von Bilddaten stehen HDMI- und VGA-Ausgang sowie DisplayPort zur Verfügung.


Die beiden JBL-Lautsprecher rechts und links vom Touchpad klingen beeindruckend.

Rechts und links vom Touchpad sitzen zwei JBL-Lautsprecher, die einen – jedenfalls für ein Notebook – fantastischen Sound liefern. Der nach unten feuernde Subwoofer leistet hier tatkräftige Beihilfe. Der Klangverbesserer SRS Premium Sound soll eine Tiefe simulieren, wie es sonst nur ein 5.1-System schafft. In der Praxis sind wir vom räumlichen Erlebnis nicht besonders überzeugt, aber die SRS-Technologie hält eine Reihe von Tuningmöglichkeiten für den ohnehin schon beeindruckenden Ton bereit.

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