iPhone-Firmware 3.1.3 geknackt: Lücke in Safari ermöglicht den Jailbreak

Der unter dem Namen Jailbreak bekannte Software-Hack erlaubt auf dem iPhone die Installation von Programmen, die nicht im AppStore verfügbar sind und ermöglicht in Verbindung mit einem Unlock sogar den Betrieb in fremden Handynetzen. Doch mit der iPhone-Firmware 3.1.3 schien es nun lange Zeit, als hätte Apple diesem Treiben endgültig den Riegel vorgeschoben. Wer sein iPhone auf die neueste Software-Version aktualisiert hat, musst wieder mit sämtlichen Einschränkungen leben und hat keine Möglichkeit eines Downgrades oder Jailbreaks mehr – bis jetzt.

Vor kurzem ist mit dem PwnageTool 3.1.5 nämlich eine Software veröffentlicht worden, die wieder eine sichere Aktualisierung mitsamt Jailbreak ermöglicht. Allerdings nur dann, wenn das Update auf die neue Firmware noch nicht durchgeführt wurde. Wer vorher bereits geupdatet hat, schaut in die Röhre. Doch jetzt ist ein Video des Hackers Geohot aufgetaucht, das den Jailbreak eines iPhone 3G S mit bereits installierter Firmware 3.1.3 zeigt. Dabei soll eine Sicherheitslücke im iPhone-Browser Safari zum Einsatz kommen. Momentan sieht es so aus, als ob dieser Exploit auch auf dem iPad funktionieren wird.

Damit ist einmal mehr bewiesen, dass auch der beste Kopierschutz und die härtesten Einschränkungen nichts bringen, wenn es nur genug Leute gibt, die versuchen, sie zu knacken. Der neue Jailbreak soll in Kürze veröffentlicht werden und genauso einfach funktionieren, wie seit eh und je. (Foto: )

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