iCade: So wird das Apple iPad zum Mini-Arcade-Automaten

So schön aktuelle 3D-Games auch aussehen, in puncto Spielspaß kommen sie einfach nicht an Arcade-Klassiker wie Donkey Kong, Qbert & Co. heran. Deshalb haben wir uns Ende letzten Jahres daran gemacht, einen defekten Kneipenautomaten aus den 90ern mit Hilfe eines Desktop-PCs und dem Emulator MAME zu neuem Leben zu erwecken. Nach unzähligen Bastelstunden war der Kasten dann endlich aufgehübscht und einsatzbereit – und unser Nervenkostüm restlos am Ende.

Wer keine Lust hat, sich derart viel Aufwand zu machen, sollte sich den Mini-Automaten iCade holen. Wie unser Eigenbau nutzt er MAME, um die alten Spiele zum Laufen zu bringen. Allerdings kommt als Rechner kein PC, sondern das Apple iPad zum Einsatz. Gamer schieben es einfach von oben in den iCade, wobei sich der Dock-Stecker unten am Tablet mit dem kleinen Kasten verbindet. Die Steuerung funktioniert dann über die üblichen Arcade-Knöpfe und einen Joystick. Den Sound gibt ein im iCade integriertes 2.1-Lautsprechersystem aus.

Spiele sind nicht im Lieferumfang enthalten. Dafür gibt es die Emulator-App ab dem 3. April kostenlos im App Store. Der Automat selbst kostet bei ThinkGeek knapp 150 Dollar. Kaum zu glauben, aber anscheinend wird das iPad mit dem richtigen Zubehör doch noch nützlich. (Foto: thinkgeek.com)

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