Wie das erste iPhone ist auch das iPad kein Alleskönner. Das Fehlen einer frontseitigen Kamera enttäuscht Fans von Videotelefonie, einen USB-Port zum Anschluss von beliebiger Peripherie gibt es nicht, und ohne Flash-Unterstützung sehen viele Webseiten aus wie Schweizer Käse. Das größte Problem ist allerdings, dass es einfach keinen eindeutigen Platz für so ein Gerät zwischen 3,5-Zoll-iPhone und 13-Zoll-MacBook gibt. 300.000 verkaufte Tablets am ersten Tag sprechen allerdings eine eindeutige Sprache: Das iPad findet Anhänger.

Wer unentschlossen ist, findet auf der Hersteller-Webseite eine Reihe von Demovideos, die ausreichend Entschuldigungen liefern, mindestens 499 Euro auf den Tresen zu blättern. Um es mit Apples Worten zu sagen: Das iPad ist ein Webbrowser fürs Wohnzimmer, ein E-Book-Reader fürs Schlafzimmer, ein Videoplayer für die Kinder, ein Fotoalbum, eine Jukebox, der beste Freund von Gamern, ein Schreibgerät, eine E-Mail-Maschine und der materialisierte Traum eines jeden YouTube-Junkies. Kein ausreichender Grund dabei? In ein paar Stunden hat ein App-Entwickler bestimmt einen geliefert.

Eines steht fest: Das iPad passt wunderbar in jeden Geek-Haushalt, fügt es sich doch in jedes vernetzte Heim nahtlos ein. Die gesamte PC-Branche wird die Touchscreen-Flunder zwar nicht über den Haufen werfen, aber sie dürfte definitiv eines der interessantesten Gadgets dieses Jahres werden. Interessant, aber leider auch nicht ganz günstig: Mit 16 GByte integriertem Speicher kostet das iPad 499, mit 32 GByte 599 und mit 64 GByte 699 Euro. Mobiles Highspeed-Internet schlägt mit jeweils 130 Euro zusätzlich zu Buche.


Surfer-freundlich: Im Vergleich zum iPhone (rechts) bietet das iPad (links) einen deutlich größeren Bildschirm.

Wer schon einmal ein iPhone oder einen iPod Touch in den Händen hatte, wird sich beim iPad sofort heimisch fühlen. Es kommt dasselbe angepasste Mac OS X wie auf den kleineren Modellen zum Einsatz. Im Gegensatz zur PC-Ausführung ist das auf ultramobile Einsatzzwecke spezialisierte Betriebssystem für die Bedienung via Touchscreen konzipiert und unterstützt – jedenfalls derzeit – kein Multitasking. Ab Werk sind bereits jede Menge Programme auf dem Gerät installiert, wer mehr will, findet im App Store für nahezu jeden Einsatzzweck die geeignete Software. Bereits für iPhone oder iPod Touch gekaufte Apps lassen sich auch auf dem iPad nutzen.

Neueste Kommentare 

8 Kommentare zu Schon im Test: Apple iPad mit 9,7-Zoll-Multitouch-Display

  • Am 25. April 2010 um 02:53 von Thomas

    Preisangaben.
    Hallo,

    bei Euren Preisangaben habt ihr einen Fehler gemacht. Die Preise für Deutschland stehen noch garnicht fest und werden erst am 10. Mai offiziel von Apple bekannt gegeben. Eventuell habt ihr da die Angabe Euro mit $ verwechselt, was dann doch einen erheblichen Unterschied darstellt.

    Anzunehmen ist, dass das Ipad in Deutschland für 449 € (16GB), 549 €(32GB), 649€(64GB) sowie jeweils 100 € als 3G Variante verkauft wird. Aber das ist auch erstmal nur eine Vermutung meinerseits.

    Mfg Thomas

  • Am 27. April 2010 um 10:27 von Daniel Schraeder

    Re: Preisangaben.
    Hallo Thomas,

    danke für den Hinweis – da stimmt wohl die Währung nicht. Ich habe den Eintrag entsprechend verändert.

    Beste Grüße
    Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 23. Juli 2010 um 14:59 von Sven Mandl


    Hallo

    Wird das I Pad auch nicht langsamer so wie beim Iphone?
    Warum ist es billiger als das Iphone? Kann es mit dem Iphone mithalten?

    Endschuldigung für die überflüssigen fragen…..
    Herzlichen dank im voraus
    Sven

    • Am 26. Juli 2010 um 12:25 von Daniel Schraeder

      AW: –
      Hallo,

      alle Geräte, egal welches Betriebssystem, werden langsamer, wenn der Arbeitsspeicher zur Neige geht. Da iOS aber nicht vollkommen Multitasking-fähig ist, fällt das hier nicht so auf.

      Das iPad ist deswegen billiger als das iPhone, weil es fast drei mal größer ist – Komponenten werden teurer, wenn sie kleiner sein müssen.

      Beste Grüße
      Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 24. Juli 2010 um 08:53 von Sven Mandl


    Hallo Nochmals

    Ist das I pad 3g schon ausgereift?
    Hat er beim neuen Betriebssystem Miltitasking dabei?
    Ist die Auflösung besser wie beim Iphone 4?

    Habe leider keine Ahnung…

    Herzlichen dank im voraus

    Sven

    • Am 26. Juli 2010 um 12:27 von Daniel Schraeder

      AW: –
      Hallo,

      die Antworten finden Sie zum großen Teil im Artikel über diesen Kommentaren. Ich würde das iPad 3G als ausgereift betrachten.

      Beste Grüße
      Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 24. Juli 2010 um 10:15 von Sven Mandl


    Hallo

    Kann das Ipad mehr als das Iphone?

    danke im voraus
    Bitte beantworte alle meine Fragen.
    Lg

    Sven

    • Am 26. Juli 2010 um 12:28 von Daniel Schraeder

      AW: –
      iPad und iPhone können eigentlich das Gleiche – abgesehen vom Telefonieren, das geht nur mit dem iPhone.

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