Der Name verspricht weniger, als tatsächlich drin ist. Das Samsung Omnia Lite ist ein gut ausgestattetes Smartphone mit Windows Mobile 6.5. Nur der Preis ist „Lite“: Ohne Vertrag wechselt das Gerät bereits ab 190 Euro den Besitzer.

Design

Das Gerät ist nicht auf den ersten Blick als reinrassiges Smartphone auszumachen. Dazu trägt vor allem sein im Vergleich zu anderen Handys mit Windows- oder Android-Betriebssystem schmales Profil bei. Damit liegt es auch besser in der Hand als viele seiner größeren Mitbewerber.

Trotzdem hat der Hersteller Platz für ein 3 Zoll großes Touchscreen-Display gefunden. Es ist aber ebenfalls vergleichsweise schmal und hat deswegen eine für Handys untypische Auflösung: Die Anzeige stellt 240 mal 400 Pixel dar – damit ist sie auch nicht sonderlich hochauflösend. Für ein optimales Surf-Erlebnis sollte der Nutzer das Gerät unbedingt im Querformat nutzen, da er ansonsten permanent horizontal scrollen muss.

Oberfläche

Wie seine Brüder aus der Omnia-Serie von Samsung setzt auch das Lite auf die aktuelle Version 6.5 von Windows Mobile. Sie wurde erst im letzten Jahr vorgestellt und ist in Bezug auf eine fingerfreundliche Bedienung deutlich besser als die früheren Ausführungen – aber immer noch nicht ansatzweise vergleichbar mit iPhone oder Android. Ob es ein Update auf das bereits angekündigte Windows Mobile 7 geben wird, steht noch nicht fest. Laut Aussage von Microsoft ist das aber unwahrscheinlich, da die Geräte für WM7 über einen kapazitiv arbeitenden Touchscreen verfügen müssen. Das Omnia Lite setzt auf die resistive Technik, die Druck statt Berührung erkennt – ein Ausschlusskriterium.

Samsung Omnia Lite Kamera Rückseite
Auf der Rückseite befindet sich die Linse der 3,2-Megapixel-Kamera. Ein Foto-Licht oder einen Xenon-Blitz gibt es nicht. Während Aufnahmen in hellen Umgebungen noch halbwegs gelingen, sind die Ergebnisse bei wenig Licht extrem verrauscht.

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