Ricohs CX3 sieht sich einer mächtigen Konkurrenz gegenüber: Da wäre beispielsweise die PowerShot SX210 IS, Canons fünfter kompakter Superzoomer, oder die Lumix DMC-TZ10 – bereits die zwölfte Megazoom-Kamera von Panasonic. Die beiden hier genannten Modelle konnten wir zwar noch nicht testen, doch mit Extras wie GPS und HDR-Automatik sowie zwölf- und gar fünfzehnfachen Vergrößerungen scheinen sie die kleine CX3 zu übertrumpfen. Doch einen Joker hat Ricoh noch im Ärmel: Die Karte hört auf den Namen BSI-Sensor und soll in Sachen Bildqualität für Vorsprung sorgen.

Design

Ricohs verzichtet auf Extras, Schnörkel und abgefahrenes Design. Das Gehäuse ist komplett in mattem Schwarz gehalten, die Bedienelemente stechen in glänzendem Silber hervor. Abgesehen von dem 3 Zoll großen Display ist die CX3 damit komplett gegen Fingerabdrücke gefeit.

Mit dem texturierten, etwa drei Millimeter auf der Vorderseite hervorstehenden Handgriff und der Gummi-Daumenablage liegt die Kamera ausgezeichnet in der Hand. Auch beim einhändigen Fotografieren kommt niemals Unsicherheit auf. Die Kamera macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Das mit 206 Gramm recht hohe Kampfgewicht trägt sein Übrigens dazu bei.

Ricoh CX3 Front

Ungünstig: Den links vom Objektiv verbauten Blitz verdeckt man leicht mit dem Finger.

Auf der Oberseite des Gehäuses sitzen Ein/Aus-Schalter, Auslöser samt Zoomring und Moduswahlschalter. Auf dem Drehelement finden sich die Modi Automatik, Dynamik, Serienbildmodus, Scene, Szenenautomatik, Video und zwei Slots für benutzerdefinierte Einstellungen.

Das hochauflösende 3-Zoll-Display dominiert die Rückseite der Kamera. Rechts daneben finden sich von oben nach unten vier Knöpfe für Menü, Funktion, Löschen/Selbstauslöser und Display. Weiter oben verbaut Ricoh einen drückbaren Vier-Wege-Stick, unmittelbar darunter gibt es eine Wiedergabetaste. Sämtliche mechanischen Bedienelemente sind gut zu erreichen und machen einen soliden Eindruck.

Leider besteht das Stativgewinde auf der Unterseite der CX3 aus einem eher weichen Kunststoff. Das passt nicht ganz zur ansonsten hervorragenden Verarbeitungsqualität. Wer die Kamera häufig aufs Stativ schraubt und es hin und wieder mit der Fixierung etwas zu gut meint, muss damit rechnen, dass das Gewinde früher oder später unbrauchbar ist.

Ricoh CX3 Rückseite

Die Bedienelemente auf der Rückseite des Gehäuses sind klar und deutlich beschriftet.

Ebenfalls unten am Gehäuse bringt der Hersteller eine Klappe unter, hinter der sich Akku- und Speicherkartenfach befinden. Rechts an der Kamera sitzt ebenfalls ein Türchen, das USB-Port und AV-Ausgang beherbergt.

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