Sony bietet mit dem Vaio Y11S1E einen schicken 13-Zöller mit flottem Prozessor an, der dank Zweikern-Ultra-Low-Voltage-Bauweise besonders wenig Energie verbrauchen soll, an. Mit 1,7 Kilo Gewicht kann man das Gerät gut transportieren.

Design

Erfreulicherweise hat sich Sony nicht am Klavierlack-Einerlei vieler Konkurrenten orientiert. Das Y11 kommt in einem schicken, silberfarbenen Chassis, das mit einer Magnesiumlegierung beschichtetet ist. Deswegen sind Fingerabdrücke auch nach längerer Benutzung nicht zu sehen. Auf dem Deckel prankt ein großer Vaio-Schriftzug. Die Handballenauflage ist leicht angerauht. Details wie der zustandsabhängig beleuchtete Einschaltknopf auf der rechten Seite verleihen dem Y11 den Premium-Charakter, den man von Sony oder auch Apple erwartet.

Das Gehäuse macht nicht nur optisch einen guten Eindruck, auch die Stabilität überzeugt. Selbst eine der empfindlichsten Notebook-Stellen, die Scharniere, wirken, als würden sie selbst eine Schrottpresse überstehen. Lediglich der Deckel gibt auf Druck etwas zu schnell nach. Durch das leicht rundliche Design wirkt Sony nicht ganz so schlank wie das Acer Aspire Timeline 3810T. Das Lineal verrät: Tatsächlich ist es auch 5 Millimeter dicker.

Sony war einer der ersten Notebook-Hersteller mit Chicklet-Tastatur. Auch das Y11 hat diese kleinen Abstände zwischen den Tasten. Der Druckpunkt ist sauber definiert. Damit macht auch längeres Tippen Spaß. Das angenehm große Touchpad beherrscht Multitouch.

Der 13,3-Zoll-Screen zeigt die für diese Geräteklasse üblichen 1366 mal 768 Pixel Auflösung. Die Farbdarstellung wirkt allerdings ein wenig blass. Die spiegelnde Beschichtung sorgt wie bei anderen Geräten für störende Reflektionen. Die im Rahmen integrierte Webcam löst 640 mal 480 Bildpunkte auf.

Ausstattung

Das Y11 hat drei USB-Ports (zwei rechts, eine links). Außerdem ist ein Firewire-400-Anschluss integriert – das ist inzwischen eher die Ausnahme. Der Grund für die Entscheidung dürfte wohl im hauseigenen Camcorder-Portfolio liegen, das viele Modelle mit Firewire-Schnittstelle enthält.

Monitore lassen sich per VGA oder HDMI anbinden, Adapter von HDMI auf DVI sind im Zubehör erhältlich. Ein Expresscard-34-Slot nimmt Erweiterungskarten auf. An der Vorderseite sitzt ein Kartenleser für SD-Cards und Memory Sticks.

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