„Finger weg“ lautet meistens die laut gebrüllte Aufforderung, wenn sich eine Hand dem Display nähert. Beim MSI Wind Touch AE 2220 ist das anders: Aufgrund seines Multitouch-fähigen Touchscreen-Displays darf man seine Finger durchaus über den Bildschirm gleiten lassen.

Ausstattung

Der Wind Touch AE 2220 ist quasi der große Bruder des Wind Touch AE 1900. Es gibt aber zwei entscheidende Unterschiede: Der Screen ist mit 21,6 Zoll auf dem Niveau des kleinen iMac (AE 1900: 18,5 Zoll), die Performance dank Core 2 Duo und Nvidia-Grafik statt Atom-Prozessor höher.

Optisch kann man die Verwandtschaft schnell erkennen. Auch der AE 2220 steckt in einem weißen Kunststoffgehäuse, das von einem transparenten Rahmen umgeben ist. An der Verarbeitung ist nichts auszusetzen. Im direkten Vergleich zum All-in-One-PC von Apple wirkt das Gerät aber nicht so hochwertig. Unter dem Strich hat MSI ein schickes Gerät auf die Beine gestellt, das aber schlicht nicht die Finesse des mindestens 300 Euro teureren und touchscreenlosen iMac erreicht.

Auf der linken Seite befindet sich ein DVD-Brenner, der nicht als Slot-in-Lösung ausgeführt ist, sondern klassisch mit Schublade. Darunter sind zwei USB-Slots und ein 6-in-1-Kartenleser untergebracht. Gigabit-Ethernet, eSATA und vier weitere USB-Ports sitzen auf der Rückseite. Eine Besonderheit ist der HDMI-Eingang (!). Somit dient der Wind Touch als Monitor beziehungsweise Fernseher. Das ist auch nötig, da MSI zwar ein HD-Display, aber keinen Blu-ray-Player integriert hat – so lässt sich zumindest ein externes Gerät anschließen.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu All-in-One-PC mit Full-HD-Touchscreen im Test: MSI Wind Touch AE 2220

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *