Neues MacBook Pro (15 Zoll) mit Core-i7-Prozessor im Test

Die neue Prozessorgeneration von Intel hat nun auch bei Apple Einzug gehalten. Die neue MacBook-Generation ist mit Core-i5- und Core-i7-CPUs ausgestattet. Ebenfalls neu ist eine leistungsfähigere Grafk von Nvidia, doch Käufer müssen weiterhin auf Blu-ray verzichten. Wir haben die 15-Zoll-Version des Alu-Notebooks bereits ausführlich getestet.

Änderungen bei Apple-Notebooks passen immer in eine von zwei Kategorien: große Evolutionen oder kleine Änderungen unter der Haube. Die letzte große Evolution war der Wechsel zu den Unibody-Alugehäusen, eine kleine Änderung erleben wir jetzt – für die MacBooks gibt es neue Prozessoren, Festplatten und Grafikkarten.

Auf Deutsch: Die inzwischen bekannte, aber immer noch hübsche Optik bleibt. Ebensowenig verändert Apple das Multitouch-Touchpad aus Glas und die rahmenlose Display-Konstruktion mit bündig über der Anzeige angebrachter Scheibe. Im Inneren hat sich aber einiges getan. Eigentlich sogar mehr, als dass man von einer “kleinen Änderung” sprechen sollte.

Das gilt zumindest für die größeren 15- und 17-Zoll-Versionen, die auf Intels neuer Core-i5- und Core-i7-Plattform aufbauen. Die kleineren 13-Zoll-Modelle und das günstigere MacBook im Kunststoffgehäuse muss bis auf weiteres mit der Dual-Core-Technik auskommen. Neben dem Prozessor ändert sich auch die Grafiklösung. Anstelle der integrierten GeForce 9400 setzt Apple nun auf die integrierte Grafik von Intel.

Design

Optisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts getan. Das Unibody-Gehäuse ist aus einem massiven Alu-Block gefräst – dementsprechend gut sieht es auch aus. Es gibt keine Ecken und Kanten, keine Lüfterschlitze oder drangepampte Buchsen. Das Gerät wirkt wie aus einem Guss. Und nicht nur die Optik stimmt. Gewicht, Materialanmutung und Stabilität werden allen Wünschen gerecht.

Die Tastatur kennen wir auch schon. Der Druckpunkt ist wie gehabt erstklassig, die Tasten sind angenehm groß und dank Abstand zwischen den Knöpfen auch blind hervorragend zu ertasten. Unterhalb des Tastenfeldes sitzt das Touchpad, das Gesten mit bis zu vier Fingern gleichzeitig erkennt. Wer sich damit auseinandersetzt, arbeitet extrem flott und erntet erführchtige Blicke von “Nicht-Eingeweihten”, die beim Beobachten der flüssigen Bewegungen sofort an das iPhone denken müssen. Zoomen mit zwei Fingern? Kein Problem. Scrollen durch Aufsetzen von zwei Fingern nach oben, unten oder seitlich ebensowenig. Alle Anwendungen verschwinden, wenn man vier Finger nach oben schiebt und tauchen beim Ziehen nach unten verkleinert auf. Drei Finger nach links, und der Browser wechselt eine Seite zurück – und so weiter. Vergleichbare Funktionen haben inzwischen zwar auch Notebooks mit Multitouch-Trackpad und Windows, aber so flüssig, flott und perfekt wie bei Apple haben wir die Gestensteuerung bislang nirgends gesehen.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Neues MacBook Pro (15 Zoll) mit Core-i7-Prozessor im Test

  • Am 1. März 2011 um 09:50 von Natalia

    HDMI vorhanden?!
    Sie sind die einzigen, die den neuen MacBook Pro getestet haben und behaupten, das der Ausgang kein HDMI hätte. Laut 5 anderen Testern wurde HDMI sehr wohl aufgerüstet. Eine Klärung in dem Punkt wäre gut.

    • Am 9. März 2011 um 14:51 von CNET-Redaktion

      AW: HDMI vorhanden?!
      Hallo Natalia,

      das Gerät selbst hat keinen HDMI-Port. Um ein entsprechendes Display anzuschließen, benötigt man einen Displayport-Adapter.

      Viele Grüße aus der CNET-Redaktion

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *