Die besten iPod-Docks: edel, unverwüstlich und luxuriös

Über Apple-Produkte kann man sich streiten, wie man möchte, aber eines steht fest: In Sachen Design macht dem Konzern aus Cupertino so schnell niemand etwas vor. Dass der superflache iPod Touch, der knallbunte iPod Nano oder das Angeber-iPhone das Wohnzimmer nicht aus einem dünn quäkenden Lautsprecherchsystem im Ziegelsteindesign beschallen, sollte ebenso klar sein. Wir haben uns nach den edelsten iPod-Docks umgesehen, die der Markt hergibt.

Lautsprechersysteme für die Apple-Schallmaschinen gibt es wie Sand am Meer – im Lego-Look, tragbar und mit Akku, mit Wecker oder sogar mit Kühlschrank oder Laufband drumherum. Wir haben unser High-End-Sieb ausgegraben und tonnenweise Docking-Stationen geschaufelt. Übrig bleiben zehn Top-Geräte, die sich in keinem noch so luxierösen Ambiente verstecken müssen.

Abgehoben statt abgefahren: Bowers & Wilkins Zeppelin

Der absolute Klassiker unter den edlen iPod-Docks stammt aus der britischen Audiophilen-Werkstatt Bowers & Wilkins und heißt – frei nach der Form des Geräts – Zeppelin. Das achsensymmetrische Gehäuse läuft zu beiden Enden hin spitz zu und ist mit einem Tieftöner, zwei Mitteltönern und zwei Hochtönern gefüllt. Keine Angst, Wasserstoff kommt nicht zum Einsatz. Für ordentlich Bumms ist dennoch gesorgt, denn das 64 Zentimeter lange Klangschiff versetzt das Trommelfell mit insgesamt 100 Watt Ausgangsleistung in Dauervibration.

Praktisch: Im Lieferumfang des britischen Zeppelins von Bowers und Wilkins ist eine Fernbedienung enthalten.
Praktisch: Im Lieferumfang des britischen Zeppelins von Bowers und Wilkins ist eine Fernbedienung enthalten.

Das 7,5 Kilogramm schwere bietet neben dem 30-Pin-iPod-Anschluss einen 3,5 Millimeter-Klinkeneingang zum Verbinden Apple-fremder Player. Auf videofreundlichen iPods gespeichertes Filmmaterial sendet der Stereo-Zeppelin wahlweise via S-Video- oder Composite-Video-Ausgang an Fernseher und Projektoren. Für 600 Euro versetzt das Bowers-&-Wilkins-Luftschiff den Zuhörer zwar nicht selbst in schwindelerregende Höhen, aber zumindest in klanglich gehobene Sphären.

Klanggewaltiger Papageienschnabel: Parrot Zikmu

Der Zikmu wirkt, als hätte der Designer Philipp Starck den Boden zu einer kaugummiartigen Masse aufgeschmolzen und mit spitzen Fingern ein Gebilde hervorgezupft – nur, dass die konische Klangspitze in der Luft zu schweben scheint. Das Gewicht von 3,5 Kilogramm sollte allerdings ausreichen, dass die insgesamt mit 100 Watt brüllenden Hoch-, Mittel- und Tieftöner den Zikmu-Lautsprecher nicht zum Abheben bringen. Das Design ist übrigens nicht nur optische Spielerei: Laut Parrot werfen die 1300 Euro teuren Boxen den Sound gleichmäßig in alle Richtungen durchs Wohnzimmer.

Power-Papagei: Das Parrot Zikmu soll den Klang aufgrund seines symmetrischen Aufbaus gleichmäßiger im Raum verteilen als herkömmliche Lautsprecher.
Power-Papagei: Das Parrot Zikmu soll den Klang aufgrund seines symmetrischen Aufbaus gleichmäßiger im Raum verteilen als herkömmliche Lautsprecher.

Neben dem iPod-Dock auf der Oberseite gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten, den Klang zum 75 Zentimeter hohen Zikmu zu transportieren. Beispielsweise drahtlos durch die Luft, wahlweise mit WLAN nach IEEE 802.11b und g oder via Bluetooth samt A2DP-Unterstützung und damit wahlweise vom Rechner oder vom MP3-Player. Einen Stereo-Cinch-Eingang gibt es ebenfalls auf der Unterseite der über dem Boden schwebenden Klangtüte. Wer die Kosten nicht scheut, hat die Qual der Farbwahl zwischen Arctic White, Pearl Grey, Classic Black und Lime Sorbet (Grün).

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