Das iPad-Keyboard-Dock von Apple ist mit 69 US-Dollar sicherlich kein Schnäppchen. Auf dem Preisschild dürfte hierzulande die gleiche Nummer stehen, allerdings mit „Euro“ und nicht mit „Dollar“ dahinter. Angesichts der hohen Anschaffungskosten können wir die Ansteck-Tastatur nur denjenigen uneingeschränkt empfehlen, die wirklich viel Schreibarbeit auf dem Tablet-PC leisten müssen oder wollen.

Design

Die Tastatur ist etwa 28 Zentimeter breit und 12 Zentimeter tief. Die Rückseite erhebt sich 1,6 Zentimeter über den Schreibtisch und fällt nach vorne hin auf eine Bauhöhe von etwa 0,6 Zentimetern ab. Mit dem Kunststoff-Dock, das fest mit der Rückseite des Keyboards verbunden ist, misst die iPad-Station 18 Zentimeter in der Tiefe – nicht einmal so viel wie ein DIN-A4-Blatt in der Breite.

Der Standfuß ist circa fünf Zentimeter hoch und passt damit nicht unter jede herausziehbare Tastaturlade von Computertischen. Erfreulicherweise sorgt die Bauhöhe dafür für einen sehr soliden Stand des Tablets. Das Gewicht von knapp 650 Gramm und die Gummibeschichtung auf der Unterseite sorgen dafür, dass das iPad auch bei etwas rabiaterer Malträtierung des Touchscreens nicht nach hinten überkippt.

Mit den verhältnismäßig großen Abständen zwischen den quadratischen Kunststofftasten erinnert das iPad-Keyboard an Apples MacBooks.
Mit den verhältnismäßig großen Abständen zwischen den quadratischen Kunststofftasten erinnert das iPad-Keyboard an Apples MacBooks.

Was das Keyboard-Layout angeht, erinnert das iPad-Dock stark an die üblichen Mac-Tastaturen – im positiven Sinne. Die quadratischen Kunststofftasten messen etwa 1,3 Zentimeter in der Breite und stehen deutlich aus dem Aluminiumgehäuse hervor. Wie bei Apples Macbooks befinden sich kleine Abstände zwischen den einzelnen Buchstaben. Wer das nicht gewohnt ist, muss mit einer kurzen Umgewöhnungsphase rechnen.

Nachdem die Tastatur aus Cupertino stammt, sucht man die üblichen Windows- und Alt-Keys hier natürlich vergebens. Stattdessen gibt es die auch gern einmal als „Apfel“ bezeichnete Command-Taste sowie den obligatorischen Options-Button. Anstelle von Strg + C dient „Apfel“ + C beispielsweise zum Kopieren von Inhalten.

Anstelle der Escape– und der üblichen F1– bis F12-Tasten finden sich bei Apples iPad Keyboard Dock 13 Knöpfe für iPad-spezifische Aktionen: Zurück zum Homescreen, Suchen, Regelung von Helligkeit sowie Lautstärke und so weiter.

Wer sich bereits etwas Text auf der iPad-Tastatur heruntergerissen hat, wird die Escape– und Funktionstasten ohnehin nicht vermissen. Stattdessen freut man sich über die Rückkehr der Pfeiltasten und über Caps Lock – beides gibt es auf dem iPad nicht. Es sind die Kleinigkeiten, die hier den Unterschied machen. Es ist einfach so viel praktischer, zum Tippen eines Ausrufezeichens nicht in ein Sonderzeichen-Menü wechseln zu müssen.

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