iMobsters: Mafia-Familie auf dem Android-Smartphone anführen

iMobsters: MMORPG für AndroidWer auf der Suche nach einem Zeitkiller für sein Android-Smartphone ist, sollte einen näheren Blick auf iMobsters werfen. Dabei handelt es sich um ein Online-Spiel mit mehreren tausend gleichzeitigen Akteuren rund um Verbrechen und Familie: Man startet als kleiner Gauner und überfällt ein paar harmlose Passanten – und arbeitet sich hoch. Es folgen Raub im Schnapsladen, Juwelier- und Banküberfälle und endet beim Beklauen verfeindeter Familien.

Für jeden Auftrag oder Überfall, den der Spieler erfolgreich hinter sich bringt, gibt es Erfahrungspunkte und Geld. Beides lässt sich später umtauschen, etwa in mehr Energie für häufigere Raubzüge, oder in Waffen, Verteidigung, Fahrzeuge und Eigentum. Besonders wichtig ist es, seinen eigenen Mob – so heißt die virtuelle Familie bei iMobsters – zu Vergrößern. Es gilt also, neue Spieler zu rekrutieren oder aktive anzuwerben, denn nur gemeinsam ist man stark.

Unterm Strich sorgt das Spiel für dauerhaften Spielspaß. Man kann es zwar nicht am Stück beliebig lang zocken, denn Energie und Kraft müssen sich immer erst wieder aufladen. Das dauert, sorgt aber dafür, dass man sein Smartphone immer mal wieder für ein paar Minuten aus der Tasche holt und einige Missionen erfüllt.

Über den genauen Spielablauf informiert die Galerie.

Leider handelt es sich bei der Android-Version von iMobsters um eine simple Umsetzung des iPhone-Spiels. Das resultiert in langen Wartezeiten: Anstelle als Optionen in einem echten Programm kommen alle Menüs als Webseiten aus dem Internet. Die Online-Verbindung ist also zwingend Voraussetzung; außerdem dauert es nach jedem Wechsel des Screens, nach jedem Kauf und jedem Angriff einige Sekunden, bis das Ergebnis zu sehen ist. Darüber hinaus erkaufen sich einige Gegenspieler mit echtem Geld spezielle Extras direkt beim Anbieter. Das reduziert den Spielspaß immer mal wieder ein bisschen, denn zumindest vorübergehend hat man ohne Investition dann nur wenig Chancen. Immerhin: Das gibt sich nach ein paar Runden wieder, und dann ist alles wieder ausgeglichen. Und einen echten Mafiosi bringt ein bisschen „legaler Betrug“ ja auch nicht zum Aufgeben. Oder?

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