Günstige Maus für daheim und unterwegs: Microsoft Wireless Mouse 2000

Zugegeben: Es gibt spannenderes als Mäuse. Aber nur, solange man eine hat, die gut in der Hand liegt, zuverlässig auf so gut wie allen Oberflächen funktioniert und einfach tut, was sie soll. Die Microsoft Wireless Mouse 2000 ist so eine. Ein graues Mäuslein, unauffällig, aber gut. Wir haben sie getestet.

Der Auftrag an die Designer: Baut eine Maus. Leicht und kompakt soll sie sein, und auf allen Oberflächen funktionieren, die in Reichweite sind. Auf Deutsch: Baut eine perfekte Maus, für unterwegs und zu Hause, für das Sofa im Wohnzimmer, die Küche und den Schreibtisch. Und das alles für gut 20 Euro? Den Auftrag haben sie erfüllt.

Design

Der Qualitätseindruck des Nagers ist auf höchstem Niveau. Er ist relativ klein, liegt aber dank seiner runden Form perfekt in der Hand. Eine Leiste aus Gummi weist dem Daumen seinen Platz und sorgt für angenehme Griffigkeit. Da die Maus gleichmäßig geformt ist, kommen sowohl Links- als auch Rechtshänder gut mit ihr klar. Auch bei längeren Einsätzen stellen wir keine Ermüdungserscheinungen in der Hand fest – von Krämpfen brauchen wir also gar nicht erst zu reden.

Was ihre Ausstattung angeht, ist die 2000 nichts besonderes. Es gibt eine linke und eine rechte Taste sowie ein Scrollrad in der Mitte, das als dritte Maustaste fungiert. Es lässt sich auch nach links und rechts bewegen. So ist Scrollen auch horizontal möglich, aber nur, wenn der Anwender die zugehörige IntelliPoint-Software installiert hat.

Technik

Microsoft setzt auf eine Technik namens BlueTrack. Dabei leuchtet es unter der Maus blau statt rot, und ein echter breiter Lichtstrahl soll ein größeres Areal erhellen als bei herkömmlichen Eingabegeräten. Dementsprechend reflektiert die Oberfläche auch dann zuverlässig, wenn sie nicht ganz glatt ist – so wie ein Ledersofa, ein Teppich oder ein Tisch aus unbehandeltem Holz.

Im Tests hat uns das überzeugt. Der Mauszeiger wandert zuverlässig über den Schirm, egal, ob wir das Microsoft-Produkt auf der Jeans einsetzen, auf Schreib- oder Küchentischen, Sofas und Teppichen. Sogar das bärtige Gesicht eines Arbeitskollegen gibt ein hervorragendes Mousepad ab.

Dank des vergleichbar hohen Gewichts fällt uns das Zielen auf dem Bildschirm leicht – dafür dürfen wir uns bei den zwei AA-Batterien bedanken, die für Energie sorgen. Einen Akku gibt es nicht. Immerhin schaltet sich der optische Sensor auf der Unterseite ab, sobald der Funkempfänger eingesteckt wird.

Der Funkempfänger arbeitet im 2,4-GHz-Band und wird per USB mit dem Computer verbunden. Im Test erzielt er eine Reichweite von etwa 6 Metern – das reicht, wenn der Wohnzimmer-PC am Fernseher steht und die Maus auf der Couch liegt, problemlos aus. Üblicherweise dürfte der Abstand zwischen Zeigegerät und Empfänger ohnehin deutlich kleiner sein.

Eine Installations-CD ist im Lieferumfang nicht enthalten. Empfänger und Nager erledigen ihren Job sofort, wenn man den USB-Dongle am Rechner einsteckt. Nur für das horizontale Scrollen ist die Installation nötig.

Fazit

Diese Maus liegt gut in der Hand, reagiert gut, hat eine ordentliche Reichweite und funktioniert auf fast jeder Oberfläche. Wer das Haar in der Suppe suchen möchte, kann sich über das etwas zu rutschige Scrollrad beschweren. Ansonsten bietet Microsoft in diesem Fall kaum Anlass zur Kritik. Wer auf der Suche nach einer Maus für den Alltagseinsatz ist und keine besonders hohe Auflösung oder besonders hohe Tastenanzahl benötigt, kann direkt zugreifen.

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