Die günstigsten Touchscreen-Handys: acht Modelle bis 100 Euro

Berührungsempfindliche Displays sind in der Klasse der Einsteiger-Mobiltelefone angekommen. Preisvergleichsdienste listen inzwischen 8 Modelle mit um die 3 Zoll großen Anzeigen, Kamera, Musikplayer und teilweise sogar hochwertigen Ausstattungsmerkmalen wie einer gestochen scharfen AMOLED-Anzeige. Wir haben uns umgesehen, wo es am meisten Handy fürs Geld gibt.


Man kann’s nicht mehr hören, aber es ist so: Das iPhone hat nun mal den Handymarkt revolutioniert. Aussehen und Bedienung bei den teuersten Modellen um die 500 Euro aufwärts haben sich an Apple orientiert und angepasst, und inzwischen sind die berührungsempfindlichen Displays auch bei Einsteigermodellen keine Seltenheit.

Modellauswahl

Wir haben verschiedene Preisvergleichsdienste nach Touchscreen-Modellen bis 100 Euro befragt. Drei Modelle unterschreiten diese Hürde ordentlich, weitere fünf tummeln sich relativ knapp in der Nähe dieser Grenze – und kosten, je nach Shop, auch mal etwas mehr. Bei der Auswahl haben wir uns für alle Geräte entschieden, die nicht nur bei einem, sondern gleich bei mehreren verschiedenen Anbietern ohne Vertrag maximal 100 Euro kosten dürfen.

In den Vergleich haben es vier Modelle von LG und vier Modelle von Samsung geschafft – der Kampf der Koreaner. Zwar finden sich vereinzelt auch noch andere Hersteller in den Ergebnislisten der Preisvergleicher, doch dabei handelt es sich um Nischenmodelle wie das winzige N2 des kleinen Herstellers Neonode, um wenige, teilweise etliche Jahre alte Auslaufmodelle mit Windows Mobile oder um China-Exporte von Herstellern wie CECT.

Aktuelle Geräte von hierzulande verbreiteten Herstellern wie HTC, Motorola, Nokia oder Sony Ericsson gibt es zu diesen Preisen nicht.

Display

Die Anzeige ist natürlich der wichtigste Faktor in dieser Klasse – schließlich zeigt sie nicht einfach nur Telefonnummern und SMS-Nachrichten an, sondern auch Fotos und Videos, auf dem Gerät gespeicherte Musik, Tastaturen, Bedienelemente und Widgets. Was klar sein sollte: Auf iPhone-Niveau kommt man in diesem Preissegment nicht. Sowohl bei der Auflösung als auch bei der Touchscreen-Technik müssen Käufer Abstriche hinnehmen. Die sind aber deutlich kleiner, als man anfangs vermuten mag.

Das gilt beispielsweise für die Auflösung, die in unserer Modellauswahl üblicherweise mit 240 mal 320 oder mit 240 mal 400 Bildpunkten angegeben ist – ein gutes Stück weniger, als das iPhone-Display (320 mal 480 Pixel). Da aber auch die Anzeigen selbst mit Diagonalen von um die 3 Zoll kleiner sind (iPhone: 3,5 Zoll), fällt das nicht ganz so ins Gewicht.

Ein besonderes Schmankerl hat Samsung bei seinem Musik-Handy M7600 Beat DJ verbaut: Käufer kommen in den Genuss einer AMOLED-Anzeige anstelle eines LCDs. Diese Technik erlaubt kräftigere Farben, bessere Blickwinkel und benötigt darüber hinaus weniger Strom. Außerdem ist das Beat DJ mit einem kapazitiven Touchscreen ausgerüstet, während in diesem Marktsegment die resistive Technik üblich ist. Kapazitive Displays reagieren bereits auf Berührung, während bei resistiven Druck nötig ist.

Samsung Beat DJ: Dieses Handy sieht nicht nur abgefahren aus. Es bringt auch als einziges Modell im Vergleich einen kapazitiven Touchscreen, ein OLED-Display sowie eine UMTS-Internetverbindung mit.
Samsung Beat DJ: Dieses Handy sieht nicht nur abgefahren aus. Es bringt auch als einziges Modell im Vergleich einen kapazitiven Touchscreen, ein OLED-Display sowie eine UMTS-Internetverbindung mit.

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