Kein Hersteller bringt Jahr für Jahr mehr Spiegelreflexkameras auf den Markt als Sony. Während sich Canon und Nikon üblicherweise mit drei bis vier Modellen zufriedengeben, sind es bei Sony gut und gerne schonmal neun Stück. Alleine im Preisbereich zwischen 290 und 610 Euro tummeln sich sechs Geräte. Die Sony Alpha DSLR-A450 steht von unten gesehen an vierter Stelle in der Skala. Unter ihr befinden sich die drei Einsteiger-Knipsen A230, A330 und A380, darüber stehen die fortgeschritteneren Modelle A500 und A550. Potenzielle Käufer haben die Qual der Wahl.

Design

In puncto Optik ist die Sony Alpha DSLR-A450 deutlich näher an den größeren als an den kleineren Schwestern angesiedelt. Das Gehäuse ist zwar ein Stück sperriger, liegt dafür aber auch deutlich besser in der Hand als beim günstigeren Trio. Das Gehäuse fühlt sich erstaunlich leicht an und macht dem etwas billigen Plastik-Feeling zum Trotz einen soliden Eindruck. Knarzen und Knarren? Fehlanzeige.

Insgesamt wirkt das Design der Kamera etwas unausgegoren. Der Moduswahlschalter beispielsweise quetscht sich auf einen kleinen Vorsprung links neben dem optischen Sucher. Rechts dagegen gibt es eine etwa fünfmal so große Fläche, auf der lediglich vier kleine Tasten für Live-View, Dynamikbereichserweiterung/HDR-Automatik, Serienbildmodus und ISO-Empfindlichkeit sitzen. Bei den beiden größeren Schwestern A500 und A550 findet sich hier noch ein zusätzlicher Schieber, der die Leere etwas füllt.

Ungleichgewicht: Links quetscht sich das Modusrädchen neben den Sucher, die vier kleinen Tasten wirken rechts dagegen fast etwas verloren.
Ungleichgewicht: Links quetscht sich das Modusrädchen neben den Sucher, die vier kleinen Tasten wirken rechts dagegen fast etwas verloren.

Auch die Rückseite hat der Hersteller etwas abgespeckt und erfreulicherweise die überflüssige Taste für den digitalen Zoom über Bord geworfen. Überraschungen gibt es hier keine. Die Fn-Taste rechts neben dem 2,7 Zoll großen Display holt die wichtigsten Aufnahmeparameter auf den Bildschirm. Zu jedem einzelnen Punkt bietet die DSLR eine Kurzerklärung an, bei der ISO-Empfindlichkeit beispielsweise Einstellung der Lichtempfindlichkeit: je größer die Zahl, desto kürzer die Verschlusszeit. Der Menu-Button oberhalb der Anzeige führt in die tiefergreifenden Einstellungen der Kamera.

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