Lese-Tipp

In den letzten 35 Jahren hat sich viel getan. Wer sich heute Informationen beschaffen möchte, der geht - wie sollte es auch anders sein - ins Internet. Dem war freilich nicht immer so. Als das Internet tatsächlich noch Neuland war, zog man hierfür Computer-Magazine zu Rate. Und deren Cover hatten es wirklich in sich!

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Microsoft KIN One

Testbericht

Hersteller: Microsoft Listenpreis: steht noch nicht fest (in USA: 49$ mit Vertrag) Fazit:

Das Microsoft Kin One konzentriert sich auf Social-Networking-Funktionen und spricht damit insbesondere jüngere Handy-Nutzer an. Allerdings fehlen dem Mobiltelefon zahlreiche grundlegende Funktionen, und ein Nachinstallieren von Anwendungen ist - jedenfalls durch den Benutzer - nicht möglich.

Pro
  • einfachen Zugang zu Kontakten und Social Networks
  • integrierter Zune-Player
  • einfaches Backup mit Kin Studio möglich
  • WLAN, Bluetooth, UMTS und 5-Megapixel-Kamera
Contra
  • kein Instant-Messaging
  • kein Kalender
  • überfrachtetes Interface
  • kleines Display
  • langsam
Testurteil
BEFRIEDIGEND
6,3
von 10 Punkten
6,3 stars

Microsoft Kin One im Test: Social-Networking-Handy für Jugendliche

Im April hat Microsoft endlich das Geheimnis um Project Pink gelüftet und zwei neue Smartphones für junge Social-Networking-Freaks vorgestellt: Kin One und Kin Two. Allerdings folgten der Enthüllung eher Zweifel als Begeisterung. Wer braucht so ein Gerät in den Zeiten von iPhone und Android und angesichts des herannahenden Windows Phone 7? Microsoft hat zwar klargestellt, dass sich die Kins nur an eine ausgesuchte Zielgruppe richten. Unsere Zweifel konnte der Konzern aus Redmond damit jedenfalls nicht beiseiteräumen. Wie sich das kleinere Modell One in der Praxis schlägt, verrät dieser Test.

Inzwischen hatten wir ein paar Tage Zeit, uns intensiv mit dem Kin One auseinanderzusetzen. Ganz einfach war unsere Begegnung dabei nicht, denn schließlich zielt Microsoft nicht auf technikbegeisterte Erwachsene. Also haben wir versucht, uns in Social-Networking-verrückte Teenager zu verwandeln. Und tatsächlich, einem mitteilungsbedürftigen Unter-20-jährigen bietet das Handy einen direkten Zugang zu seinen Freunden und die Möglichkeit, alles mit ihnen zu teilen. In diesem Aspekt kommen viele ausgewachsene Smartphones nicht an die Kin-Kugel heran.

Alles gut und schön, aber letztendlich wird der Erfolg stark vom Kaufpreis und den verfügbaren Mobilfunkverträgen abhängen. In den USA sollten Kin One und Kin Two ursprünglich für 79 beziehungsweise 149 Dollar den Besitzer wechseln – Zwei-Jahres-Vertrag für monatlich 29 Dollar bei Verizon inklusive. Die Preise für die Geräte hat Microsoft inzwischen auf 49 respektive 99 Dollar nach unten korrigiert, der Provider hält allerdings an seinen Konditionen fest. Selbst wenn sich die Preise für Deutschland eins zu eins umrechnen lassen, dann dürften sie das Budget der Zielgruppe doch arg ins Wanken bringen.

In den USA lässt sich das Handy-Duo Kin One und Kin Two ab morgen auf der Website von Verizon vorbestellen, die Auslieferung soll binnen 48 Stunden erfolgen. Im Laden steht es dann ab dem 13. Mai. Hierzulande müssen wir uns vermutlich noch bis zum Herbst gedulden.

Design

Von den beiden Kin-Handys hat sicherlich das One das interessantere Design. Im Gegensatz zum Two sieht es auf den ersten Blick nicht einmal aus wie ein Mobiltelefon. Das Gehäuse ist nahezu quadratisch mit abgerundeten Ecken und verbreitert sich nach hinten etwas. Es wirkt eher wie ein alter Rio-MP3-Player als wie ein Kommunikationstool. Hässlich ist es nicht, aber auf jeden Fall anders.

Abgefahren: Zumindest das Design des Kin One ist schon mal außergewöhnlich. Noch sind wir guter Hoffnung, dass sich das bei Ausstattung und Bedienung wiederholt.
Abgefahren: Zumindest das Design des Kin One ist schon mal außergewöhnlich. Noch sind wir guter Hoffnung, dass sich das bei Ausstattung und Bedienung wiederholt.

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