Panasonic war lange Zeit der unangefochtene Platzhirsch im Bereich der kompakten Megazoom-Kameras. Inzwischen hat allerdings fast jeder Kamerahersteller ein Modell auf dem Markt, das einen mindestens zehnfachen optischen Zoom bietet und in die Hosentasche passt.

Design

Als erstes fällt bei der JZ500 das riesige Weitwinkel-Zoomobjektiv auf, das der Hersteller in die kleine Fujifilm mit den abgerundeten Ecken packt. Die Hülle der FinePix besteht aus Metall, und dementsprechend solide fühlt sich die Kamera auch an. Allerdings ist die Oberfläche sehr glatt und dadurch wenig griffig. Außerdem ist der Platz auf dem kleinen Gehäuse stark begrenzt. Die Tasten quetschen sich recht eng zusammen, und den Blitz auf der Vorderseite verdecken wir im Test gelegentlich versehentlich mit dem Finger. Gleiches gilt auch für das Mono-Mikrofon, das sich weiter unten befindet. Das Display ist zwar ordentlich hell, lässt sich bei direkter Sonneneinstrahlung jedoch nicht so gut ablesen.

Bei den Bedienelementen gibt es keine großen Überraschungen. Auch Einsteiger sollten keine Probleme mit der Steuerung haben. Auf der Oberseite des Gehäuses sitzen Auslöser samt Zoomring und Ein/Aus-Schalter. Die Power-Taste schließt bündig mit dem Gehäuse ab, lässt sich allerdings dennoch auch blind gut ertasten.

Die Bedienung der JZ500 stellt auch Einsteiger vor keine unlösbaren Probleme.
Die Bedienung der JZ500 stellt auch Einsteiger vor keine unlösbaren Probleme.

Rechts neben dem rückseitigen Display befindet sich ein konkav geformter Moduswahlschalter. Durch die leichte Beule hält er als recht bequeme Daumenablage her. Allerdings bewegt sich das Rädchen recht leicht – wenn man die Kamera aus der Hosentasche nimmt, kann man sich nicht darauf verlassen, dass der letzte Aufnahmemodus nach wie vor gewählt ist.

Unterhalb des Modusrädchens sitzen Tasten zum Wechseln in den Wiedergabemodus sowie zum Einstellen der auf dem Display dargestellten Zusatzinformationen. Außerdem platziert Fujifilm hier ein Vier-Wege-Pad zur Navigation durch die Menüs, das auch zum Konfigurieren von Blitz, Selbstauslöser, Belichtungsausgleich und Makromodus dient.

Das Menüinterface gliedert sich in zwei Tabs: eines enthält die grundlegenden Kameraeinstellungen, das andere aufnahmerelevante Parameter. Besonders viele Optionen zum Herumspielen gibt es allerdings nicht. Außergewöhnlich hingegen ist der einfach zu aktivierende Lautlos-Modus. Ein langer Druck auf die Display-Taste deaktiviert Lautsprecher, Blitz und Selbstauslöser-LED.

Auf der Unterseite des Gehäuses befinden sich die Fächer für Akku und Speicherkarte. Der Stromspeicher enthält ausreichend Energie für rund 230 Aufnahmen. Leider ist es nicht möglich, ihn in der Kamera per USB-Verbindung aufzuladen.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Fujifilm FinePix JZ500 im Test: kompakte Superzoom-Kamera für wenig Geld

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *