Zur Ankündigung auf der CES 2009 brachte das Palm Pre frischen Wind in die Smartphone-Ringkämpfe zwischen iPhone und Android. Das multitaskingfähige Betriebssystem, die flotte Oberfläche und das QWERTZ-Keyboard, das der Hersteller irgendwie in dem Gehäuse unterbringt, sorgten für eine Welle der Begeisterung. Allerdings sind die Wassermassen erst mit halbjähriger Verspätung nach Deutschland geschwappt und haben auf dem langen Weg deutlich an Kraft eingebüßt. Hierzulande war das Gerät dann schließlich nicht nur zu spät, sondern auch zu teuer.

Das Pixi Plus ist günstiger und früher am Start: Es steht noch diesen Monat bei Vodafone und O2 für 399 respektive 389 Euro ohne Vertrag in den Regalen. Mit Vertrag ist es bei Vodafone für 49 Euro im Monat erhältlich. Bei der Konkurrenz gibt es das Pixi Plus für eine Anzahlung von 29 Euro und 24 Monatsraten von 15 Euro in der My-Handy-Option.

Design

Im Gegensatz zum Pre ist das Pixi Plus kein Slider-Handy. Stattdessen kommt es im Candybar-Format. Nachdem der Slide-Mechanismus beim ersten WebOS-Handy nach wenigen Wochen ausgeleiert war und das Smartphone mit seinen scharfen Kanten auch zum Käseschneiden taugte, stört uns das überhaupt nicht. Dem geringeren Preis zum Trotz fühlt sich das Pixi Plus solider verarbeitet an und liegt dank der griffigen Beschichtung auf der Rückseite besser in der Hand.

Für das Palm Pixi stehen jede Menge Wechselcover zur Verfügung, darunter auch abgefahrenere Ausführungen wie diese.
Für das Palm Pixi stehen jede Menge Wechselcover zur Verfügung, darunter auch abgefahrenere Ausführungen wie diese.

Um Platz für das Keyboard zu schaffen, hat Palm den Bildschirm des Pixi auf 2,6 Zoll geschrumpft. Es bleibt zwar insgesamt weniger Platz für Webseiten und Apps, doch dank der mit 400 mal 320 Pixel recht hohen Auflösung stellt das Handy Inhalte gestochen scharf dar.

Obwohl die Tasten sehr klein ausfallen, kommen wir mit dem Keyboard recht gut zurecht. Die Knöpfe stehen nach oben hervor und bestätigen jeden Druck mit einem satten Klicken. Mit Wurstfingern gesegnete Vieltipper könnten allerdings in Schwierigkeiten geraten.

Unterhalb des Touchscreens befindet sich ein berührungsempfindlicher Bereich, der mittels Gestensteuerung als Home-, Zurück- und Menü-Button herhält. Das klingt etwas verwirrend, doch nach ein paar Stunden Übung geht das Konzept in Fleisch und Blut über. Die Animationen, die jeden Fingerstreich begleiten, helfen dabei enorm.

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