Mobiler UMTS-Hotspot macht aus dem WLAN-iPad ein iPad 3G

iPad oder iPad 3G? GPS und UMTS oder doch lieber den doppelten Speicher? Spätestens, wenn sich die Besitzer der 3G-Version surfenderweise im Stadtpark räkeln, bereut man den 100-Euro-Geiz. Oder auch nicht – denn das iPad schafft es auch ohne „3G“ jederzeit und überall ins Internet. Wie das geht, zeigt dieser Workshop.

Wer auf den 100-Euro-3G-Zusatz beim iPad verzichtet hat, muss sich auf sein Glück verlassen: Ist ein Hotspot in der Nähe, laufen YouTube-Videos, Podcast-Sendungen und die neuesten CNET.de-Tests über das 9,7-Zoll-Display der Apple-Flunder. Aber wieso sollte man nicht einfach einen WLAN-Sender mitnehmen?

Der MiFi von Novatel ist schon seit geraumer Zeit im Handel erhältlich, nicht größer als eine Kreditkarte und bringt einen SIM-Kartenslot sowie einen WLAN-Sender mit. Damit verbindet er nicht nur iPad, sondern auch Netbook, Smartphone und iPod Touch mit dem Internet. Ab diesem Monat bietet O2 mit dem Huawei H5 ein ganz ähnlich funktionierendes Gerät an. Neben dem SIM-Slot bringt der H5 außerdem einen microSD-Kartenleser mit und hält damit als Netzwerk-Medienserver her. So kompensiert er die fehlende Erweiterungsmöglichkeit des Apple-Tablets.

Huawei H5 (links) und Novatel MiFi 2352 machen aus dem Standard-iPad ein iPad 3G - zumindest fast.
Huawei H5 (links) und Novatel MiFi 2352 machen aus dem Standard-iPad ein iPad 3G – zumindest fast.

Kosten

O2 bietet den Huawei H5 für 129 Euro an. Alternativ lässt sich der Hosentaschen-Hotspot auch nach einer Anzahlung von 9 Euro in 24 Monatsraten à 5 Euro abbezahlen. Die Datentarife des Mobilfunkbetreibers klingen ebenfalls verlockend. Die Flatrates erlauben je nach Kosten die Übertragung eines mehr oder weniger großen Datenvolumens in HSPA-Geschwindigkeit, danach drosselt der Provider den Durchsatz auf GPRS-Tempo. 50 Vollgas-MByte kosten 4,50 Euro, 200 MByte 8,50 Euro, und 10 Inklusiv-GByte gibt es für 21,00 Euro.

Hier ist das iPad mit dem schon etwas älteren Novatel Mifi 2200 zu sehen. In Deutschland ist der Nachfolger MiFi 2352 erhältlich.
Hier ist das iPad mit dem schon etwas älteren Novatel Mifi 2200 zu sehen. In Deutschland ist der Nachfolger MiFi 2352 erhältlich.

Der MiFi-2352-Hotspot ist mit Anschaffungskosten von 220 Euro ein ganzes Stück teurer, bietet dafür aber auch zusätzlich einen USB-Anschluss und einen A-GPS-Empfänger. In Kombination mit dem O2-Tarif Active Data Internet-Pack-L ist der Novatel-Router allerdings ebenfalls im Internet ab 0 Euro erhältlich. An monatlichen Gebühren fallen 25 Euro an, die Flatrate ist ab einem Datenvolumen von 5 GByte auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt. Unterm Strich bewegen sich die Kosten also in ähnlichen Regionen. Wir haben das iPad mit dem MiFi ausprobiert.

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