Motorola Flipout: Android-Zwerg mit QWERTZ-Tastatur

Wer auf der Suche nach einem besonders kleinen, aber dennoch kompromisslos ausgestatteten Android-Smartphone mit Tastatur ist, hat demnächst gleich zwei Modelle zur Auswahl: Neben dem Xperia X10 Pro von Sony Ericsson bringt Motorola das Flipout. Unsere britischen Kollegen hatten bereits die Möglichkeit, sich einen Prototypen des Motorola-Smartphones näher anzusehen.

Dass Android-Smartphones trotz winziger Abmessungen erstklassig sein können, hat Sony Ericsson mit seinem X10 Mini bereits bewiesen. Lediglich Vieltipper bleiben auf der Strecke, da auf den kleinen Displays nur wenig Platz für eine virtuelle Tastatur ist. Dieses Manko gleicht Sony Ericsson aus, in dem das Unternehmen mit dem X10 Mini Pro eine Variante mit mechanischer Tastatur auf den Markt bringt – und offensichtlich scheint diese Kombination so interessant zu sein, dass Motorola mit dem Flipout direkt nachlegt.

Design

Auf den ersten Blick sieht das Flipout nicht gerade wie ein typisches Android-Smartphone aus. Lediglich die drei Soft-Touch-Tasten unterhalb des Displays – Menü, Home und Zurück – könnten Kennern verraten, dass auf dem viereckigen Gerät das Google-Betriebssystem läuft. Zentrales Element auf der Oberseite ist das 2,8 Zoll große Touchscreen-Display. Mit einer Auflösung von 320 mal 240 Pixeln stellt es genau so viele Bildpunkte dar wie das Xperia X10 Mini, bei dem Texte und Bilder aufgrund der etwas kleineren Diagonale (2,55 Zoll) aber etwas schärfer wirken.

Besonders auffällig ist die Mechanik, mit der das Display auf der Tastatur befestigt ist. Wer sich noch an die Sidekick- oder Hiptop-Geräte des inzwischen von Microsoft übernommenen Herstellers Danger erinnert, dürfte sich ein bisschen in die Vergangenheit zurück versetzt fühlen: Überhalb der Tastatur befindet sich mittig ein Drehgelenk, an dem der Bildschirm um 180 Grad nach oben weggedreht wird.

Gleichzeitig wird der Blick auf die Tastatur frei. Die Tasten sind etwas untypisch für Smartphones – aber das liegt wohl daran, dass das Gerät quadratisch ist. Die einzelnen Knöpfe sind eckig und vergleichsweise schmal. Überraschenderweise tippen wir beim Test auf Anhieb fehlerfrei. Außerdem lässt sich das Flipout aufgrund seiner Größe beim Schreiben erstaunlich gut in der Hand halten. Unten links gibt es ein Vier-Wege-Navigationspad.

Die Rückseite des Geräts ist ein an den Rändern abgerundeter, austauschbarer Kunststoff-Deckel. Das Cover ist in verschiedenen Farben zu haben, darunter Schwarz, Blau, Grün, Gelb und Rot. In der Ecke befindet sich die Linse der 3,1-Megapixel-Kamera. Eine Foto-LED gibt es leider ebenso wenig wie einen Xenon-Blitz, aber eitle Smartphone-Nutzer können sich immerhin über einen Mini-Spiegel für Selbstportraits freuen.

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