Neue Kameras im Juni: Samsung EX1, Sony NEX-5, Panasonic G10 und Ricoh P10

Der Juni ist der Monat der Systemkameras: Samsung, Sony und Panasonic bringen kompakte Modelle in den Handel, die über Wechselobjektive verfügen. Bei der Ricoh GXR mit dem P10-Modul tauschen Fotografen nicht nur die Linse, sondern auch den Bildsensor aus. Außerdem soll diesen Monat die lichtstärkste Digicam der Welt – die EX1 – endlich im Handel verfügbar sein. Darüber hinaus gibt es noch eine Highspeed-Bridgekamera und einen handlichen Superzoomer von Casio.

Die Bildqualität von einer DSLR im Gehäuse einer Kompaktkamera – das ist das Versprechen, das die Hersteller von handlichen Systemkameras abgeben. Verantwortlich dafür ist in erster Linie der größere Bildsensor. Während handliche Digicams auf lichtempfindliche Chips mit Diagonalen von 1/1,7 bis 1/2,3 Zoll setzen, finden in den sogenannten EVIL-Modellen Sensoren im Micro-Four-Thirds- und APS-C-Format Verwendung. Dadurch steht mehr Fläche für einfallendes Licht zur Verfügung, und die Ausleseempfindlichkeit ist niedriger. Das wiederum sorgt für ein geringeres Bildrauschen. Ein weiterer Pluspunkt ist die höhere Flexibilität, durch die Möglichkeit, das Objektiv zu wechseln.

Wer sich hohe Bildqualität im kompakten Format wünscht und dafür keine Unsummen auf den Tisch legen möchte, findet in der Sony NEX-3 den bislang günstigsten und gleichzeitig kompaktesten Vertreter dieser Klasse. In Kombination mit dem 16-Millimeter-Festbrennweiten-Kitobjektiv liegt die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers bei lediglich 499 Euro. Die große Schwester NEX-5 wechselt mit der gleichen Optik für 599 Euro den Besitzer.

Panasonic bietet mit der Lumix DMC-G10 ein Micro-Four-Thirds-Modell für Einsteiger an. Die UVP beträgt inklusive 14-bis-42-Millimeter-Kitoptik 549 Euro. Auch Samsung zielt diesen Monat mit der NX5 auf Einsteiger ab. Die leicht abgespeckte Version der APS-C-Systemkamera NX10 soll mit dem 18-bis-55-Objektiv für 699 Euro über die Ladentheke wandern.

Ricohs GXR-System gehört ebenfalls in die Sparte der Systemkameras. Anstatt von Linsen wechseln Fotografen hier sogenannte Aufnahmemodule aus, in denen neben dem Objektiv auch Bildsensor und Bildprozessor enthalten sind. Passend zur anstehenden Urlaubssaison dreht auch Ricoh an der Preisschraube: In Kombination mit dem 10,7-fach vergrößernden P10-Aufnahmemodul kostet der GXR-Body nur noch 499 Euro. Zuvor waren allein für das Gehäuse 470 Euro fällig.

Samsungs EX1 richtet sich an anspruchsvolle Fotografen, bietet im Gegensatz zu den Systemkameras allerdings keine Möglichkeit zum Objektivwechsel. Dafür ist die dreifach vergrößernde Optik mit größten Blendenöffnungen von F1,8 im Weitwinkel und F2,4 im Telebereich lichtstärker als jede andere aktuelle Kompaktkamera. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 499 Euro.

Von Casio gibt es diesen Monat eine neue Highspeed-Bridgekamera. Die Exilim EX-FH25 zeichnet Videoclips mit bis zu 1000 Bildern pro Sekunde auf. Im Serienbildmodus mit voller Auflösung schafft die 20-fach vergrößernde Digicam immer noch respektable 40 fps. Für die Hosentasche kommt mit der Exlim EX-H5 noch ein kompakter 10-fach-Zoomer in den Handel.

Auf den folgenden Seiten stellen wir alle neuen Digitalkameras ausführlich vor.

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