Public-Viewing im Eigenbau: Fußball überall auf der großen Leinwand genießen

Seit etwa einer Stunde läuft das erste Spiel der Fußball-WM in Südafrika. Der Gastgeber Südafrika kämpft gegen Mexiko um den Sieg. Echte Fußball-Fans sitzen gebannt vor dem Fernseher und fiebern mit den Mannschaften mit. Doch bei schönem Wetter macht das im Wohnzimmer nur halb so viel Spaß. Wir zeigen, wie man das Spiel ins Freie auf die große Leinwand verlegt und sein eigenes Public-Viewing veranstaltet.

Flachbild-Fernseher, Couch und kühles Bier – das sind eigentlich ideale Voraussetzungen, um die Fußball-Weltmeisterschaft gebührend zu zelebrieren. Doch natürlich lässt sich das noch steigern. Besser als ein 50-Zoll-TV ist ein Beamer, der das Spiel auf eine große Leinwand projiziert. Das Sofa im Wohnzimmer ersetzen Stühle, die im Garten unter blauem Himmel stehen, und statt des kühlen Biers kommt ein kühles Fass Bier her, das man mit seinen Freunden zusammen während des eigenen Public-Viewings leert.

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Allerdings ist so eine Veranstaltung nicht mal eben organisiert, und auch das notwendige Material kann das Budget ordentlich schmälern. Das muss aber nicht sein. Wer zum richtigen Equipment greift und etwas Geschick mitbringt, stellt sein eigenes Public-Viewing in ein paar Stunden und mit verkraftbaren Kosten auf die Beine.

Notwendiges Material

Wie bereits erwähnt, verzichten wir auf einen einfachen Fernseher und greifen stattdessen zu einem Projektor. Allerdings ist nicht jeder Beamer perfekt fürs Fußballschauen im Freien bei Tageslicht geeignet. Nur Geräte, die für den Präsentationseinsatz konzipiert ist, liefern eine ausreichende Helligkeit. Das Minimum sind 2500 ANSI-Lumen, besser sind 3000 ANSI-Lumen oder mehr. Wer auf Full-HD-Auflösung verzichtet, bekommt passende Geräte wie den BenQ MP515 oder den Optoma DS316L für deutlich unter 300 Euro.

Dieser SD-Projektor ist bereits ab 270 Euro zu haben. (Foto: Benq)
Dieser SD-Projektor ist bereits ab 270 Euro zu haben. (Foto: Benq)

Soll es ein Full-HD-Projektor sein, wird das mit mehr als 1500 Euro deutlich teurer. Allerdings ist die hohe Auflösung beim Fußballschauen mit Freunden, und besonders nach ein paar Bier, ohnehin nicht notwendig – zumal sie nichts bringt, wenn nicht auch ein HD-TV-Signal eingespeist wird. Wie setzen daher auf ein SD-Modell.

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