3,5-Zoll-Touchscreen, rückseitig belichteter CMOS-Sensor, Full-HD-Videofunktion, vierfach vergrößerndes 25-Millimeter-Weitwinkel-Objektiv und zehn Fotos pro Sekunde: Sony stopft das 1,75 Zentimeter dicke Gehäuse der TX7 mit schier unfassbar vielen Features voll. Da wissen wir gar nicht, was wir zuerst ausprobieren sollen, als die Digicam in der Redaktion eintrudelt.

Design

Das Gehäuse fühlt sich auf jeden Fall schon einmal sehr wertig an. Es besteht komplett aus Metall und ist in den Farben Silber, Rot und Blau erhältlich. Mit den Abmessungen von 9,8 mal 6,0 Zentimetern und einer Dicke von 17,5 Millimetern passt die Kamera problemlos in die Hosentasche.

Die einzigen mechanischen Bedienelemente befinden sich auf der Oberseite. Ganz oben sitzen Ein/Aus-Schalter, Zoomschieber und Auslöser, etwas versetzt darunter zwei Knöpfe zum Wechseln zwischen Foto- und Videomodus. Im abgeschalteten Zustand schützt eine dünne Metallplatte das Objektiv vor Kratzern und Schmutz. Schiebt der Fotograf sie nach unten, schaltet sich die Digicam automatisch ein. Wer nach einem großen Teller Pommes schnell ein paar Bilder schießen möchte, rutscht mit fettigen Fingern auf der glatten Oberfläche der Abdeckung allerdings leicht ab. Außerdem befindet sich die Linse der Kamera so weit rechts oben, dass man sie beim Fotografieren leicht mit den Fingern der linken Hand verdeckt.

Auf der Oberseite der TX7 befinden sich Auslöser und Ein/Aus-Schalter sowie zwei Tasten für Foto- und Videomodus. Mehr Knöpfe hat die Digicam nicht zu bieten.
Auf der Oberseite der TX7 befinden sich Auslöser, Zoomschieber und Ein/Aus-Schalter sowie zwei Tasten für Foto- und Videomodus. Mehr Knöpfe hat die Digicam nicht zu bieten.

Das 3,5 Zoll große Touchscreen-Display ist sehr ordentlich. Auch mit der Standard-Helligkeit lässt sich bei direkter Sonneneinstrahlung noch etwas erkennen – nachdem die Fingerabdrücke abgewischt sind. Wie bei jeder anderen berührungsempfindlichen Kamera ist die Anzeige schnell mit unansehnlichen Spuren übersäht. Der resistive Touchscreen reagiert recht gut auf Fingereingaben, präziser geht’s allerdings mit dem mitgelieferten Stylus. Er lässt sich an der Trageschlaufe der Kamera befestigen.

Sonys Touchscreenmenü ist übersichtlich und intuitiv eingebaut. Am links oberen Bildschirmrand befindet sich ein Menü-Icon, dass die wichtigsten Aufnahmeparameter aufs Display holt. Hier gibt es außerdem auch ein Werkzeugkisten-Symbol, das in die tiefergreifenden Kameraeinstellungen führt.

Bei der Aufnahme stehen am linken Bildschirmrand vier verschiedene Buttons zur Verfügung, die der Nutzer nach seinem Gusto zusammenstellen kann. Das Ändern geschieht via Drag and Drop. Rechts auf dem Display sitzen ein virtueller Moduswahlschalter sowie eine Schaltfläche, die in den Wiedergabemodus wechselt. Wer sich freie Sicht aufs Motiv wünscht, tippt einfach aufs Display und zieht den Finger nach links, und schon sind alle störenden Icons verschwunden.

Der 3,5 Zoll große Touchscreen lässt keinen Platz für mechanische Bedienelemente auf der Rückseite der TX7.
Der 3,5 Zoll große Touchscreen lässt keinen Platz für mechanische Bedienelemente auf der Rückseite der TX7.

Auf der Unterseite der Kamera befindet sich eine Klappe, hinter der sich Akku und Speicherkarte verbergen. Außerdem sitzen unten auch eine proprietäre Buchse sowie der Stativanschluss. Wie alle aktuellen Cyber-shot-Kameras unterstützt die TX7 neben Memory-Stick- auch SD-, SDHC- und SDXC-Medien. Der Akku lässt sich leider nicht in der Kamera laden.

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