Wenn man schon einen Camcorder entwickelt, dann kann man ihn auch gleich in mehreren Ausführungen auf den Markt werfen. Das zumindest hat sich Panasonic offensichtlich beim HDR-HS60 und seinen Geschwistern SD66 und TM60 gedacht. Während der HS60 eine 120 GByte große Festplatte mitbringt und 490 Euro kostet, bieten die günstigeren Modelle 16 GByte Flash-Speicher beziehungsweise gar kein integriertes Memory und sind mit 430 respektive 390 Euro dafür ein Stück günstiger.

Design & Ausstattung

Der Camcorder macht einen soliden Eindruck und liegt gut in der Hand. Im Gegensatz zu seinen Kollegen mit Flash-Speicher befindet sich beim HDC-HS60 auf der rechten oberen Seite eine Hutze, unter der die Festplatte sitzt. Damit lässt er sich etwas sicherer greifen als die anderen Modelle. Einen Zubehörschuh sucht man bei Panasonics Einsteiger-HD-Videokameras vergeblich. Auf der Oberseite finden sich lediglich Zoomregler und Fotoauslöser sowie eine Taste, die zwischen intelligenter Automatik und manuellem Aufnahmemodus wechselt. Außergewöhnlich für diese Preisklasse: Es gibt ein sehr helles LED-Videolicht.

Auf der Rückseite des Gehäuses sitzt sich ein Schalter zum Wechseln zwischen Foto- und Videoaufnahme sowie Wiedergabe. Daneben bringt der Hersteller einen Netzanschluss unter. In der Mulde unterhalb des Displays befinden sich Ein/Aus-Schalter sowie die übrigen Ports, darunter proprietärer Videoausgang, Mini-HDMI-Buchse, USB-Anschluss und SDXC-Kartenslot. Auch wenn es fast alle Hersteller so handhaben, können wir uns mit der Platzierung der Anschlüsse unter dem Display nicht wirklich anfreunden. Während man die Aufnahmen vom letzten Urlaub zeigt, liegt der Camcorder mit ausgeklapptem Bildschirm auf dem Boden – das lässt Übles erahnen.

Abgesehen vom Netzanschluss finden sich alle Ein- und Ausgänge des Panasonic HDC-HS60 in der Mulde unter dem Display.
Abgesehen vom Netzanschluss finden sich alle Ein- und Ausgänge des Panasonic HDC-HS60 in der Mulde unter dem Display.

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