Kodak EasyShare Z981: Schnäppchen-Superzoomer mit mäßiger Bildqualität

Die Kodak EasyShare Z981 bietet für gerade einmal 240 Euro einen 26-fachen Zoom, 14 Megapixel Auflösung, HD-Videoaufnahme, eine einfache Möglichkeit zum Sharen der Fotos und zahlreiche manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Der Test zeigt, ob das Angebot tatsächlich so gut ist, wie es klingt.

Auch wenn Bridgekameras wie etwas geschrumpfte Einsteiger-DSLRs aussehen, so sind sie dennoch keineswegs mit ihren ähnlich teuren Kolleginnen vergleichbar. Um in dem kompakten Objektiv einen gigantischen Zoom unterzubringen, ist ein winziger Bildsensor unumgänglich. Und ein Mini-Bildsensor kann in puncto Qualität bei weitem nicht mit den großen lichtempfindlichen Chips in Spiegelreflexkameras mithalten. Auf gut Deutsch: Man tauscht Bildqualität gegen flexible Optik.

Design

Die Kodak-Digicam sieht wie die meisten Megazoom-Kameras aus: wie eine geschrumpfte DSLR. Der dicke Objektivtubus dominiert die Front, und es gibt einen recht großzügigen Handgriff. Im Vergleich zum Vorgängermodell Z980 hat sich am Design nicht viel verändert. Die Z981 macht lediglich einen etwas kompakteren Eindruck und bietet keinen Zubehörschuh mehr.

Direkt rechts neben der Hutze, in der der Sucher steckt, finden sich ein Moduswahlschalter und ein etwas schwergängiger Ein/Aus-Schieber. Weiter rechts gibt es ein Drehrädchen zum Anpassen der Aufnahmeparameter. Leider lässt es sich nicht sonderlich gut erreichen – auf der Rückseite wäre das Rädchen mit dem Daumen bequemer zu bedienen. Des weiteren sitzen auf der Oberseite noch Bedienelemente zum Einstellen von Blitz, Makromodus, Selbstauslöser und Hoch- beziehungsweise Querformataufnahme.

Befindet sich die Kamera im Hochformat-Modus, so ist der zweite Auslöser an der unteren Seite des Handgriffs aktiviert. Das ist durchaus komfortabel, doch leider machen die auf dem Bildschirm dargestellten Informationen die Rotation nicht mit. Im Lieferumfang ist eine Plastikschale enthalten, die sich wie ein klassischer DSLR-Batteriegriff an der Unterseite befestigen lässt und für einen besseren Sitz in der Hand sorgt. Um an den SDHC-Kartenslot oder an den Akku zu kommen, muss man ihn jedoch jedes Mal abschrauben.

Der Umschalter vom Quer- ins Hochformat aktiviert einen zweiten Auslöser, der unten am Handgriff sitzt. Leider drehen sich die auf dem Display dargestellten Informationen nicht mit.
Der Umschalter vom Quer- ins Hochformat aktiviert einen zweiten Auslöser, der unten am Handgriff sitzt. Leider drehen sich die auf dem Display dargestellten Informationen nicht mit.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Kodak EasyShare Z981: Schnäppchen-Superzoomer mit mäßiger Bildqualität

  • Am 21. Juli 2010 um 09:36 von thiedetennis

    testberichte superzoomer
    ich muß mich wirklich über ihre testbeurteilungen wundern. wie kann man einer p 100 mit schlechter bildqualität eine solche noch gute bewertung geben? wie ist es möglich, einer kodak z 981 so schlechte punktzahlen zu vergeben, wo die usermeinungen mit 4 von möglichen 5 punkten eher hoch ausfallen. das sind keine hilfen für einen event. kamerakauf. im übrigen liefert die z 981 ausgesprochen klare, brilliante, luftige bilder, die ich pers. qualitativ über die der p 100 stelle.

  • Am 19. März 2017 um 13:14 von o.s.tenky

    Diese Kamera hat, wie soll es anders sein bei diesen technischen Highlights zu diesen Preis –
    selbstverständlich Schwachpunkte. Alles in allem kann man in dieser Preisklasse von einer überzeugenden Kamera sprechen.

    Die optimalste Stärke, spielt man bei Tageslicht aus und die vielen eingebauten automatischen wie selbst wählbaren „Helferlein“, verhelfen auch dem absoluten Laien zu brillanten Fotos.
    Zum optischen Zoom sollte auch immer gesagt sein, das Stative als Investition unabdingbar sind – wenn man den Zoom nutzen möchte.

    Die Bedienbarkeit ist etwas „zickig“, der Zoom schwer zu handhaben und bei Videoaufnahmen stört das Geräusch des Zoom. Stellt man den automatischen Zoom ab, erhält man absolut hochwertige Videoaufnahmen.

    Auf keinen Fall darf man sich von der Qualität des Bildschirms irritieren lassen. Die Kamera schießt gerade bei maximalen Zoom dennoch scharfe Bilder – die in ihrer tatsächlichen Qualität nicht vom Bildschirm wiedergegeben werden können.
    Am Desktop Rechner wird man überrascht sein, was diese Kamera tatsächlich zu leisten vermag.

    Alles in allem eine für den Preis sehr gute Kamera, die man mit der nötigen Übung lernt gut zu beherrschen. Die Schwachpunkte liegen zweifelsfrei an der Bedienbarkeit des Zoom, was schon viel Übung und Geschick bedarf und der mangelhaft arbeitende Bildstabilisator. Einige Einstellungen reagieren verzögert, was schnell wechselnde Aufnahmen erschwert. Obwohl man dank der integrierten Modi auch Nachtaufnahmen bei viel Übung ganz ordentlich hinbekommen kann, spielt man die Stärken dennoch zu 90 % bei Tageslicht aus. Der Blitz ist ordentlich.
    Ein Plus ist der analoge Sucher, der sich gerade bei maximalen Zoom Aufnahmen bewährt.

    Top Preis, genügende Qualität mit durchaus erzielbaren, brillanten Ergebnissen.

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