Wir haben selten ein Gerät so ausführlich getestet wie den AV-Receiver TX-NR5007. Die Heimkino-Zentrale musste sich sogar so lange beweisen, dass Onkyo mittlerweile bereits das Nachfolgemodell TX-NR5008 angekündigt hat. Allerdings bestehen die Unterschiede zwischen den zwei Generationen lediglich in einigen kleinen Verbesserungen. Der TX-NR5007 ist immer noch erhältlich und wird es sicher auch noch eine ganze Weile sein. Außerdem wird das neue Modell für fallende Preise sorgen und den Vorgänger dadurch umso interessanter machen.

Derzeit merkt man allerdings noch nicht viel von sinkenden Preisen. Der TX-NR5007 kostet momentan etwa 1600 Euro. Damit ist der AV-Receiver etwa doppelt teuer wie ein 50-Zoll-Fernseher à la 50PK550 von LG. Das kann man wirklich als satte Investition bezeichnen. Allerdings bietet ein Audioverstärker in der Regel auch deutlich höhere Halbwertszeit als ein TV.

Design

Unser TX-NR5007 kommt mit einem schwarzen Gehäuse. Es gibt ihn auch in Silber, das dunkle Modell trifft unseren Geschmack aber besser. Natürlich ist diese Entscheidung aber reine Geschmackssache. Höchstens der Look der bereits vorhandenen Heimkino-Hardware spielt noch eine Rolle.

Obwohl der AV-Receiver riesig ist und gefühlt so viel wiegt wie eine Yacht, sieht er erstaunlich schick und edel aus. Die meisten Knöpfe an der Front verstecken sich unter einer Klappe, und die sichtbaren, kleinen, runden Tasten für Eingangswahl und zum Einschalten des Geräts sind im Look des restlichen Gehäuses gehalten. Der große Lautstärkeregler wird oben von einem bläulich leuchtenden Streifen eingefasst. Alles in allem wirkt die Vorderseite schlicht und elegant.

Der Onkyo TX-NR5007 ist auch in Silber erhältlich.
Der Onkyo TX-NR5007 ist auch in Silber erhältlich.

Auf die Rückseite trifft das nicht zu. Sie sieht einfach nur männlich aus und ist mit unzähligen Anschlüssen übersät. Unter anderem sitzen hier elf Lautsprecher-Buchsen, zehn HDMI-Ports – acht Ein- und zwei Ausgänge – sowie Composite-Video-, S-Video– und Component-Video-Schnittstellen. Hinzu kommen unzählige Stereo-Audio-Buchsen, drei koaxiale und drei optische S/PDIF-Ports. Da es sich um einen 9.2-Receiver handelt, sind gleich zwei RCA-Stecker zum Verbinden aktiver Basslautsprecher vorhanden – falls man ohnehin renovieren möchte und der Putz sowieso von den Wänden muss.

Die Fernbedienung ist sehr gut ausgelegt. Sie ist größer als die bei Onkyos günstigeren System mitgelieferten Modelle, liegt aber dennoch komfortabel in der Hand. Die Tasten sind gut erreichbar, logisch untergliedert und durch unterschiedliche Größen auch ohne Hinsehen voneinander zu unterscheiden.

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