Full-HD für wenig Geld: Marken-Blu-ray-Player bis 110 Euro im Vergleich

Wer seinen HD-Fernseher voll ausnutzen möchte, benötigt einen Blu-ray-Player. Während gute Wiedergabegeräte vor einem Jahr noch mehrere hundert Euro kosteten, wechseln heute sogar die aktuellsten Modelle für faires Geld den Besitzer. Wir haben die sechs günstigsten Marken-Player vergleichen und erklären, worauf Käufer verzichten müssen.

Als Mitte 2007 der erste Standalone-Blu-ray-Player Sony BDP-S1E auf den Markt kam, mussten HD-Fans dafür noch knapp 1300 Euro auf den Tisch legen. Doch seit dem sind die Preise im freien Fall. Höhere Absatzzahlen, verbesserte Fertigung und nicht zuletzt der durch den Kinofilm Avatar ausgelöste 3D-Hype haben dafür gesorgt, dass ein Standard-Abspielgerät für hochauflösende Medien heute bereits für deutlich unter 100 Euro den Besitzer wechselt.

Das heißt aber nicht automatisch, dass jeder Player zum Schnäppchenpreis zu haben ist. Samsungs aktuelles Top-Modell BD-C6900 kostet beispielsweise knapp 300 Euro, Pioneer verlangt für seinen BDP-LX91 sogar rund 2200 Euro und für den Spitzenreiter in der Preistabelle, den Marantz UD9004, sind sogar unglaubliche 5500 Euro fällig. Doch woher kommt diese Preisdifferenz? Und braucht man wirklich ein derart teures Modell, oder genügt auch eines der günstigsten Modelle? Wir gehen diesen Fragen auf den Grund.

Nachteile der Billig-Player

Natürlich kann ein Blu-ray-Spieler für 100 Euro nicht mit einem 5000-Euro-Modell mithalten. Allerdings stellt sich die Frage, ob sich der Aufpreis lohnt. Hier lautet die Antwort für den Großteil der Käufer ganz klar: nein. Denn auch die günstigen Wiedergabegeräte beherrschen allesamt die wichtigsten Funktionen und bieten ein gutes Bild. Der Aufpreis kommt durch Extras wie zum Beispiel DLNA-Netzwerkstreaming, SACD-Wiedergabe, 3D-Unterstützung oder extrem hochwertige Digital-Analog-Audiowandler und Netzteile zustande. Natürlich sind das tolle Features. Die Frage ist aber einfach, ob man diese wirklich braucht. Wer keine aus dem Netz geladenen Videos über die LAN-Verbindung auf dem Fernseher ansehen möchte, kann auf DLNA schon einmal verzichten. Die SACD-Wiedergabe ist ihr Geld nur dann wert, wenn die eigene Medienbibliothek aus Super-Audio-CDs besteht. In der Regel steht dann allerdings bereits ein passender Player im HiFi-Rack. 3D lohnt sich ausschließlich für Käufer mit entsprechendem TV – und selbst dann momentan nur sehr begrenzt, da die Auswahl an Filmen mehr als klein ist. Und auch die besonders akkuraten Wandler lohnen sich für die Wenigsten. Der Unterschied wird nämlich mit den meisten Soundsystem überhaupt nicht deutlich, da Verstärker und Boxen schlichtweg nicht hochwertig genug sind.

Pioneers BDP-LX91 kostet satte 2200 Euro.
Pioneers BDP-LX91 kostet satte 2200 Euro.

Alles in allem bedeutet das, dass nur Käufer mit sehr speziellen Ansprüchen zu teuren Geräten greifen müssen. Für alle anderen tut es jedes 100-Euro-Modell genauso – zumindest in der Theorie. Doch trifft das auch auf die Praxis zu? Wir haben die sechs günstigsten Marken-Blu-ray-Player herausgesucht und geprüft, ob das der Fall ist.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Full-HD für wenig Geld: Marken-Blu-ray-Player bis 110 Euro im Vergleich

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *