Microsoft Xbox 360 Slim mit 250 GByte im Test: nie mehr Red Ring of Death!

Seit der Markteinführung am 22. November 2005 hat sich die Xbox 360 weltweit rund 40 Millionen Mal verkauft. Als die Konsole das Licht der Welt erblickte, überflügelte Microsoft die beiden großen Konkurrenten Sony und Nintendo und brachte mit dem Xbox-Live-Marktplatz etliche innovative Ideen in die Gaming-Welt. Auf der anderen Seite frustrierte der Konzern aus Redmond weltweit Millionen von Gamern, denn bis zu 40 Prozent der Spielemaschinen machten aufgrund des berühmt-berüchtigten Red Ring of Death die Grätsche. Der Todesring gehört nun garantiert der Vergangenheit an – Microsoft hat die roten LEDs um den Ein/Aus-Schalter entfernt. Aber auch eine verbesserte Kühlung soll die Xbox 360 vor dem hitzebedingten Frühableben schützen. Was es noch an Neuerungen gibt, zeigt der Test.

Die überarbeitete Konsole gab es das erste Mal auf der E3 2010 zu sehen. Offiziell trägt die abgespeckte Xbox 360 den Zusatz „S“ – wir nennen sie der Einfachheit halber Xbox 360 Slim. Neben der verbesserten Kühlung gibt’s jetzt eine auf 250 GByte angewachsene Festplatte, integriertes WLAN und ein um 17 Prozent geschrumpftes Gehäuse.

Die neue Xbox 360 Slim ist etwa 17 Prozent kleiner als das alte Modell.
Die neue Xbox 360 Slim ist etwa 17 Prozent kleiner als das alte Modell.

Design

Matte Oberflächen sind soo von 2005, Klavierlackoptik ist in. Dementsprechend verpasst Microsoft seiner neuen Xbox ebenfalls eine Fingerabdruck-anziehende Oberfläche. Die Konsole misst 27,0 mal 26,4 mal 7,5 Zentimeter und ist 2,9 Kilogramm schwer. Damit ist sie merklich kleiner als ihre Vorgängerin.

Außerdem finden sich deutlich weniger Knöpfe auf der neuen Xbox 360 – am auffälligsten ist das Fehlen von Ein/Aus-Schalter und Eject-Button. Für beide Zwecke gibt es nun Touch-Tasten, die sich per sanfter Berührung aktivieren lassen. Anstelle des haptischen Feedbacks von echten mechanischen Bedienelementen gibt es nun eine akustische Benachrichtigung, dass die Konsole den Befehl registriert hat.

Um den silbernen Ring, der als Ein/Aus-Taste dient, finden sich nun eine Reihe grüner LEDs, die anzeigen, wieviele Controller gerade verbunden sind. Wie gesagt: Die roten Leuchtdioden sind Geschichte. Fehler zeigt die Konsole mittels grüner Viertelkreise an – der erste GRoD (Green Ring of Death) lässt noch auf sich warten. Gott sei Dank.

Berührung statt Druck: Tippt man den silbernen Kreis mit dem Finger an, schaltet sich die Konsole ein.
Berührung statt Druck: Tippt man den silbernen Kreis mit dem Finger an, schaltet sich die Konsole ein.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Microsoft Xbox 360 Slim mit 250 GByte im Test: nie mehr Red Ring of Death!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *