Frische Kekse? Klingt gut, auch wenn uns bei den derzeitigen Temperaturen ein kühles Eis lieber wäre. LG legt uns stattdessen lieber das Cookie Fresh auf den Tisch – ein Touchscreen-Handy, das für unter 100 Euro den Besitzer wechselt – und damit zu den günstigsten Mobiltelefonen mit berührungsempfindlichem Bildschirm überhaupt gehört.

Design

Gutes muss man nicht noch besser machen, denken sich wohl die Designer von LG – und verpassen dem neuen Cookie Fresh das mattschwarze Finish, das wir schon vom Vorgänger Cookie KP500 kennen. Wer es lieber etwas ausgefallen mag, bekommt auch farbige Akzente in Pink, Blau oder Weiß serviert. Das zentrale Element ist der 3 Zoll große Touchscreen. Unterhalb der Anzeige finden wir die gleichen Tasten wie beim Vorgänger: Anrufen, Auflegen, Menü.

Auf der Rückseite sitzt die Linse der 2-Megapixel-Kamera. An den Rändern finden sich Tasten zum Regeln der Lautstärke, zum Aktivieren der Digicam sowie zum Sperren des Handys. Außerdem gibt es einen microSD-Speicherkartenslot und einen Micro-USB-Port zum Anschluss an den PC.

Das Display überrascht uns positiv. In dieser Preisklasse haben wir ja nicht mit viel gerechnet, aber was LG uns hier vorsetzt, ist … gigantisch. Die Anzeige stellt 240 mal 400 Pixel dar, ist angenehm hell und wirkt gestochen scharf. Bilder und Texte sehen hervorragend aus. Unterm Strich gefällt uns das Cookie Fresh optisch schon mal gut.

Bedienung

Das GS290 hat eine interessante Oberfläche. Grundsätzlich gibt es zwar die coolen Wisch-Gesten, aber leider verbaut LG aus Kostengründen einen resisitiven Touchscreen, der nur auf Druck, nicht aber auf Berührung reagiert. Einfach den Finger über die Anzeige ziehen geht also nicht so hübsch vonstatten wie bei anderen Smartphones mit kapazitivem Touchscreen.

Es gibt drei Homescreens. Auf einem kann der Nutzer Mini-Programme, die sogenannten Widgets, ablegen und frei platzieren. Die Auswahl ist allerdings relativ klein. Eine Facebook-Unterstützung beispielsweise gibt es, Twitter hingegen aber nicht. Weitere Widgets stehen nicht zum Download bereit.

Ein weiterer Homescreen zeigt die Avatare der wichtigsten Kontakte an. Aus ihm heraus ist das direkte Anrufen oder Anschreiben per E-Mail oder SMS möglich. Wer möchte, vergibt seinen Freunden passende Fotos – und wenn gerade kein Bild zur Hand ist, gibt es ein paar Tierbilder als Vorlagen. Der dritte Homescreen ist eine etwas ausführlichere und weniger bunte Form davon, die Zugriff auf alle Kontakte ermöglicht.

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