Google App Inventor: Android-Apps selbst gemacht

Google App InventorAuch wenn sich der Market mit Siebenmeilenschritten der 100.000-App-Schallmauer nähert, heißt das noch lange nicht, dass für jeden das Richtige dabei ist. Ein interaktives Fotoalbum vom Strandurlaub mit den Kumpels gibt’s auf dem Google-Marktplatz ebensowenig wie ein Spiel, bei dem man seine Erzfeinde im besten Whack-a-Mole-Stil verkloppen kann. Wer tagtäglich mit C, C++ und Java hantiert, dürfte die beiden einfachen Beispiele am Feierabend mal eben aus dem Ärmel schütteln.

Mit dem App Inventor gibt Google jetzt auch Normalsterblichen die Möglichkeit, Tools und Games, Nützliches und Überflüssiges per Drag and Drop zu „programmieren“. Derzeit befindet sich die Entwicklungsumgebung zwar noch in der Beta-Phase, auf der Appinventor-Seite gibt es allerdings ein Anmeldeformular. Nach Registrierung mittels Gmail-Adresse verspricht Google, sich bald zu melden – wir sind gespannt. Update: Google hat sich gemeldet – und wir haben den App Inventor inzwischen ausprobiert.

Gespannt sind wir auch, welche Auswirkungen es auf den Inhalt im Market hat, wenn jeder die zusammengehäkelten Apps dann irgendwann einmal der Weltöffentlichkeit zur Verfügung stellen kann. Einerseits haben dann auch Leute ohne Programmierkenntnissen, aber mit guten Ideen die Möglichkeit, ihre Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Auf der anderen Seite hat der Marktplatz sicherlich eine Schrottlawine zu erwarten – mit der er immerhin Apples AppStore überholen könnte. Jedenfalls bis September, denn auf der IFA 2010 will die Fraunhofer ESK ihren E-Composer zum Basteln von iOS-Apps präsentieren. Das nachstehende Video zeigt, wie Googles App Inventor funktioniert. (Screenshot: CBS Interactive)

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