Erster Blick auf das Samsung Wave 2 Pro S5330 mit QWERTZ-Tastatur

Das Samsung Wave ist erst seit wenigen Wochen auf dem Markt – und schon kommt ein Bruder daher, der um die Gunst der Kunden buhlt. Der entgültige Name steht noch nicht fest, man hört und liest Wave 2 Pro S5330 und Wave 533 – gemeint ist aber immer das gleiche Handy, das mit hochwertiger Ausstattung inklusive WLAN, Bluetooth und GPS, mit Touchscreen und ausziehbarer Tastatur daherkommt. Wir konnten bereits einen Blick auf das erste Handy mit Samsungs Bada-Betriebssystem und Tastatur werfen.

Das Ende Mai vorgestellte und jetzt seit über einem Monat erhältliche Samsung Wave ist ein Erfolg. Es überzeugt mit hochwertiger Verarbeitung, einem tollen Display und ist auch noch verhältnismäßig günstig. Nun kommt bereits ein weiteres Modell, das trotz der „2“ im Namen nicht der Nachfolger, sondern der Bruder sein wird. Wir konnten bereits einen ersten Blick auf ein Vorserienmodell werfen.

Design

Den Wow-Effekt des Samsung Wave S8500 kann das S5330 nicht wiederholen. Primär dafür verantwortlich ist die tolle Anzeige mit Super-AMOLED-Technik des ersten Modells, die bei einer Diagonale von 3,2 Zoll gigantische 800 mal 480 Pixel auflöst – und somit nicht nur extrem leuchtende Farben darstellt, sondern auch noch gestochen scharf wirkt.

Die Display-Diagonale von 3,2 Zoll ist auch der einzige Punkt, den die Anzeige des neuen Wave mit der des großen Bruders gemein hat. Ansonsten kommt hier die klassische LCD-Technik zum Einsatz, und das Panel löst mit 240 mal 400 Bildpunkten auch nur ein Viertel so hoch auf.

Der nächste Wow-Effekt des S8500 ist sein Gehäuse aus geschliffenem Metall. Auch hier muss das S5330 zurücktreten: schwarzer Kunststoff, soweit das Auge blickt. Die Oberseite ist von einer Scheibe überzogen, die zumindest beim von uns angetesteten Vorserienmodell ebenfalls aus Kunststoff zu bestehen scheint. Ob sich das bis zur Auslieferung der Seriengeräte noch ändert, werden wir sehen. Apropos: Das Gerät soll bereits im August bei uns zu haben sein. Unterhalb der Anzeige sind drei Tasten eingelassen – Anrufen, Auflegen und der Menü-Knopf in der Mitte. Soweit kennen wir das vom ersten Wave, und auch der Unlock-Taster auf der rechten Seite ist vorhanden. Ebenfalls rechts befindet sich der Auslöser der Kamera.

Der größte Unterschied zum ersten Modell ist die Slider-Tastatur. Man schiebt das Display nach rechts weg, dann erscheint das QWERTZ-Tastenfeld. Die Mechanik des uns vorliegenden Geräts wirkt noch etwas wackelig, aber das dürfte sich bis zur Serienproduktion auf jeden Fall ändern. Die Tastatur selbst wirkt irgendwie „amerikanisch“, also wenig erhaben, mit rechteckigen Buchstaben und hellgrau-dunkelgrauer Farbgebung. Vielleicht liegt’s auch an der Schriftart, die beim Bedrucken der Tasten verwendet wurde. Beim Tippen hingegen gefällt das Tastenfeld schon wieder besser. Die Knöpfe sind zumindest ausreichend groß, und die Tasten F und J sind mit einem kleinen Knubbel versehen, sodass das Auffinden der einzelnen Buchstaben leichter fällt. Wir warten gespannt auf ein Seriengerät – und werden es sofort ausführlich unter die Lupe nehmen.

Auch die Rückseite besteht aus Kunststoff – in diesem Fall ist er genoppt. Dennoch glänzt das schwarze Finish und zieht Fingerabdrücke und Schmutz an. Oben mittig befindet sich die Linse der 3-Megapixel-Kamera. Eine Foto-LED wie beim S8500 gibt es nicht, und die Aussparung unten überm Lautsprecher erinnert uns an das Galaxy S i9000. Aber wie gesagt – wir hatten „nur“ ein Vorserienmodell in der Hand. Speziell bei Materialauswahl und gefühlter Qualität kann sich hier noch einiges ändern. Auch der Prototyp des S8500 wirkte noch nicht so hochwertig wie das fertige Gerät.

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