Lese-Tipp

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Alienware M11x (Core i5)

Testbericht

Hersteller: Alienware Listenpreis: Fazit:

Das Alienware M11x wirkt wie ein Fiat Punto mit Porsche-Motorisierung. Wer einen kleinen Begleiter mit hoher Leistung für unterwegs sucht, ist hier genau richtig. Der Preis dafür: Ein hohes Gewicht, ein dicker Aufbau - und gut 1600 Euro in dieser Ausstattung.

Pro
  • hohe Leistung
  • guter Sound
  • hochwertiger Qualitätseindruck
  • reagiert flott
Contra
  • Akku nicht ohne weiteres austauschbar
  • hohes Gewicht für diese Größe
  • stark spiegelndes Display
  • Schnittstellen ungünstig platziert
Testurteil
SEHR GUT
7,8
von 10 Punkten
7,8 stars

Mini-Notebook, Maxi-Power: Alienware M11x mit Core i5, SSD und Geforce 335

Das Alienware M11x sieht aus wie ein dickes Netbook, aber im Inneren läuft keine Spar-Hardware, sondern feinste Technik: ULV-Core-i5 und Geforce-335-Optimus-Grafik sorgen für unbekannte Leistungsdimensionen. Auch die 256 GByte große Solid-State-Disk trägt ihren Teil dazu bei. Wir haben das Mega-Mini-Notebook ausführlich getestet.

Kompakte Notebooks bieten zwar häufig gute Akkulaufzeiten, lassen aber bei der Performance zu wünschen übrig. Die eingesetzten Ultra-Low-Voltage-CPUs sind meist niedrig getaktet und eine ordentliche Grafikkarte von ATI oder Nvidia sucht man vergebens. Die Dell-Tochter Alienware hat mit dem M11x einen 11,6-Zöller im Angebot, der mit schnellen Komponenten auch leisungshungrige Käufer überzeugen soll. Das Core-2-Duo-Modell haben wir uns vor etwa einem halben Jahr bereits angesehen, jetzt werfen wir einen Blick auf die doppelt so teure Kraftmaschine mit Core-i5.

Design

Das Alienware M11x präsentiert sich äußerlich in mattem Schwarz. Die verwendeten Kunststoffe sind matt und gummiert und vermitteln so eine hohe Wertigkeit. Wellenförmige Vertiefungen teilen die Flächen auf und geben dem Gerät eine eigenständige Optik. Das Logo des Herstellers ist nicht nur aufgedruckt, sondern dreidimensional in den Deckel einlassen.

Der Deckel ist sehr stabil und lässt sich nur unter deutlicher Krafteinwirkung verbiegen. Auch das Scharnier dürfe dem rauhen Alltag problemlos standhalten.

Mit 3,3 Zentimetern ist das M11x deutlich dicker als andere 11,6-Zöller. Das Gehäuse wirkt zwar einerseits massiv, ist durch die Abschrägungen an der Front aber nicht klobig. Wenig erfreulich ist das Gewicht von satten 2,04 Kilo. Zum Vergleich: die meisten 13-Zöller bringen deutlich unter 2 Kilo auf die Waage. Damit ist das Alienware zwar trotzdem gut zum Mitnehmen geeignet, Glanzpunkte setzt das teure Gerät in dieser Disziplin aber nicht.

Das mit einer Glare-Beschichtung versehene 11,6-Zoll-Display löst 1366 mal 768 Pixel auf. Gerade bei dunklen Bildschirminhalten zeigen sich deutliche Spieglungen. Der Effekt wird durch die Tatsache verstärkt, dass die Scheibe bis an die Ecken gezogen ist. Notebookhersteller bezeichnen das gerne als rahmenloses Display.

Unter dem Display sitzt ein großer Alienware-Schriftzug, der rot leuchtet, wenn das Gerät eingeschaltet ist. Gleiches gilt auch für die Tastatur, die sich Dell offenbar aus dem Raumschiff abgeguckt hat. Die schwarzen Tasten haben einen weißen Rand, der das gesamte Tastenfeld aber etwas unruhig erscheinen lässt – gerade in Verbindung mit der Beleuchtung.

Tastatur und Schnittstellen

Aufgrund der geringen Grundfläche des 11,6-Zöllers sind die Tasten spürbar kleiner als bei 13,3-Zöllern. Die Pfeiltasten sind sehr schmal geraten. Insgesamt erfordert das Texten auf dem M11x etwas Gewöhnung, der sauber definierte Anschlag und das hervorragende Tippgefühl ermöglichen aber trotz der kleinen Tasten komfortables Schreiben.

Der Finger gleitet problemlos über das angeraute und angenehm große Touchpad. Multitouch sowie vertikaler und horizontaler Bildlauf sind möglich, müssen in der Synaptics-7.2-Software aber erst aktiviert werden.

Ein Kartenleser für neun Formate, einen Firewire-Port sowie der Gigabit-Ethernet-Port sitzen vorne auf der linken Seite und sind damit etwas unglücklich positioniert. Eingesteckte Kabel verlaufen nämlich genau dort, wo man seine Hand ablegen möchte. Glücklicherweise gehören weder Ethernet noch Firewire zu den am häufigsten genutzten Anschlüssen. Weiter hinten sind HDMI, Displayport und ein USB-2.0-Anschluss untergebracht. Damit lässt sich selbst das verbreitete DVI nur über ein Adapterkabel realisieren. Eine analoge Video-Schnittstelle hat das M11x nicht. Drahtlos nimmt das M11x per WLAN nach 802.11b/g/n sowie Bluetooth 2.1 Verbindungen auf.

Auch die zwei USB-Ports auf der linken Seite sind vorne aufgrund der potentiell störenden Kabel nicht optimal positioniert. Gleiches gilt für die Audio-Ein-und-Ausgänge. Auf der Vorderseite sieht man die von LEDs beleuchteten Lautsprecher, die einen sehr guten Klang erzeugen.

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