Mit ihrem 12-fachen optischen Zoom, dem 25-Millimeter-Weitwinkel und den zahlreichen manuellen und halbautomatischen Aufnahmemodi ist die gerade einmal 3,3 Zentimeter dicke Panasonic Lumix DMC-TZ8 eine flexible Begleiterin für die Hosentasche. Wer auf Geotagging verzichten und mit dem niedriger auflösenden sowie kleineren Display leben kann, sollte sich die 50 Euro lieber für den Urlaub aufsparen.

Anmerkung: Die Panasonic Lumix DMC-TZ8 ist in vielen Punkten mit ihrer großen Schwester identisch. Daher haben wir die Beschreibungen der Ausstattungsmerkmale teilweise vom Testbericht der Panasonic Lumix DMC-TZ10 übernommen.

Design

In Sachen Optik hat sich bei der TZ8 im Vergleich zu ihrer Vorgängerin TZ6 nicht viel verändert. Abmessungen und Gewicht sind gleich geblieben – und damit nach wie vor beeindruckend für eine Digicam mit dieser Ausstattung. Die Lumix passt einwandfrei in Hand-, Jacken- und größere Hosentaschen. Das in Schwarz und Silber erhältliche Gehäuse fühlt sich sehr hochwertig verarbeitet an und bietet auf der rechten Seite einen kleinen, aber komfortablen Handgriff.

Die Bedienelemente auf der Rückseite der Panasonic Lumix DMC-TZ8 sind übersichtlich und logisch aufgebaut.
Die Bedienelemente auf der Rückseite der Panasonic Lumix DMC-TZ8 sind übersichtlich und logisch aufgebaut.

Das 2,7 Zoll große LC-Display sieht gut aus und ist ordentlich hell. Bei direkter Sonneneinstrahlung spiegelt die Anzeige jedoch – hier hilft nur noch blindes Aus-der-Hüfte-Schießen. Der Sensor bietet eine Auflösung von 14,5 Megapixeln – allerdings nutzt die Kamera nur 12 Millionen Bildpunkte. Dadurch ist es möglich, drei verschiedene Seitenverhältnisse mit demselben Bildwinkel über den gesamten Brennweitenbereich einzusetzen.

Die zahlreichen Bedienelemente sind logisch und intuitiv aufgebaut. Auf der Oberseite befinden sich Moduswahlschalter, vom Zoomring eingefasster Auslöser und Ein/Aus-Schalter. Rechts neben dem rückseitigen Display gibt es einen Schieber zum Wechseln zwischen Wiedergabe- und Aufnahmemodus. Zudem bringt Panasonic hier einen Exposure-Button unter, mit dem der Anwender Belichtungszeit und Blende anpasst. Hier finden sich außerdem eine dedizierte Taste für die Videoaufnahme sowie ein Navigationspad, das neben dem Blättern durch Menüs auch zum Konfigurieren von Belichtungsausgleich, Blitz, Makro und Selbstauslöser dient. Der Display-Knopf wechselt durch eine Reihe von Displaymodi, die jeweils verschiedene Informationen für den Fotografen bereithalten.

Auf der rechten Seite der Kamera befindet sich eine Klappe, hinter der sich USB- und AV-Anschluss verbergen.
Auf der rechten Seite der Kamera befindet sich eine Klappe, hinter der sich USB- und AV-Anschluss verbergen.

Ein Druck auf den E.Zoom-Button lässt das Objektiv von einem zum anderen Ende des Brennweitenbereichs springen. Eine weitere Betätigung aktiviert den sogenannten verlängerten Zoom, der jedoch digital arbeitet. Damit steigt zwar der Vergrößerungsfaktor auf 23,4-fach, die Auflösung sinkt allerdings auf 3 Megapixel. Drückt man ein drittes Mal auf die Taste, springt die Linse wieder zum Ausgangszustand zurück.

Panasonics Q.Menu-Button bringt eine Leiste mit den wichtigsten Aufnahmeparametern auf den Bildschirm, darunter ISO-Empfindlichkeit, Foto- und Videoauflösung, Autofokusmodi sowie Weißabgleich. Das Hauptmenü ist über die Menu/Set-Taste in der Mitte des Vier-Wege-Pads zugänglich. Die Einstellungen gliedern sich in verschiedene Dialoge für Foto, Video sowie Allgemeines und sind übersichtlich aufgebaut.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Panasonic Lumix DMC-TZ8: kompakte Superzoom-Kamera für Tageslicht-Fotos

  • Am 27. Juli 2010 um 15:04 von no name

    intelligente auflösung
    Auf Seite 3 schreiben sie über die Funktion "intelligente Auflösung" .Auf Seite 2 steht jedoch,das nur die tz10 diese Funktion beherrscht.Was ist jetzt richtig?

    • Am 27. Juli 2010 um 15:28 von Stefan Möllenhoff

      AW: intelligente auflösung
      Hallo,

      die TZ10 unterstützt die intelligente Auflösung sowohl im Video- als auch im Fotomodus, die TZ8 bietet das Feature nur bei Fotoaufnahmen. 😉

      Beste Grüße,
      Stefan Möllenhoff, CNET.de

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