Mit diesen Features kommt Windows 8: Software-Markt, 3D-Videos und mehr

Seit Microsoft Betriebssysteme entwickelt, sind bereits vor der Veröffentlichung der neuen Versionen genaue Einzelheiten an die Öffentlichkeit durchgesickert – und das gilt jetzt auch für den Windows-7-Nachfolger. Kürzlich sind einige Fakten zum streng gehüteten Geheimnis Windows 8 durchgesickert. Eine Präsentation aus Redmond gibt einen guten Eindruck, welche Konzepte Microsoft mit dem neuen OS verfolgt.

Windows XP gibt es nun bereits neun Jahre – in der Computer-Zeitrechnung eine halbe Ewigkeit. Trotzdem nutzen immer noch haufenweise PC-Besitzer das alte System. Und das hat seine Gründe: Der Nachfolger Vista ist schlichtweg derart langsam, dass er sich weder für in die Jahre gekommene Rechner eignet, noch neuen Maschinen auch nur annähernd Flügel verleiht. Der witzig gemeinte, „indianische Kosename“ von Windows, „Weißer Mann starren durch Fenster auf Sanduhr“, traf noch nie derart gut zu. Und selbst der Hersteller hat mittlerweile eingesehen, dass Vista ein Supergau ist. Als die Empfangsprobleme des iPhone 4 von Apple bekannt wurden, sagte Microsofts Chief Operating Officer Kevin Turner: „Das iPhone 4 ist Apples Vista …“.

Windows 7 sollte alles besser machen und das angeschlagene Microsoft-Image wieder aufpolieren. Das gelang dank kürzerer Ladezeiten und weniger Problemen auch – zumindest teilweise. Eine derartige Revolution wie damals XP ist das OS aber nicht. Und viele User sind einfach immer noch nicht überzeugt.

Windows 8 soll nun wieder einmal alles besser machen und auch alteingesessene XP-Nutzer endlich dazu bringen, Geld in die Taschen der Redmonder zu spülen. Microsoft spricht bislang nur hinter verschlossenen Türen über Windows 8. Kürzlich aufgetauchte Dokumente zeigen erstmals, in welche Richtung die Planungen in Redmond genau gehen.

Harte Konkurrenz

Trotz des unpopulären Vista und anderer Pannen hat Microsoft seine dominante Stellung auf dem PC-Desktop verteidigt. Auch mittelfristig dürfte sich daran kaum etwas ändern. Mit Windows 7 feiert das Unternehmen schließlich große Verkaufserfolge: 150 Millionen Lizenzen sind mittlerweile über die Ladentheke gegangen. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Redmonder vor großen Herausforderungen stehen.

Zwar installieren Anwender meist kein anderes Betriebssystem auf ihrem PC. Wenn sie bereit sind, für einen neuen Rechner etwas mehr auszugeben, greifen sie aber immer häufiger zum Mac. Noch ist der Anteil von Apple am Gesamtmarkt eher gering, er wächst aber stetig. Microsoft muss sich dem Problem also dringend widmen.

Das für Herbst angekündigte Chrome OS von Google wird den Markt zwar nicht über Nacht umkrempeln, sich aber auf leistungsschwachen Geräten wie Netbooks wahrscheinlich zu einer echten Alternative entwickeln. Man darf davon ausgehen, dass der Suchriese nicht so schnell locker lässt. Der Erfolg und das hohe Innovationstempo von Android sollte den Redmondern eine Warnung sein.

Im jetzt offenbar anspringenden Tablet-Markt spielt Microsoft keine Rolle, da sich das seit Jahren verfolgte Konzept mit Stifteingabe nicht durchgesetzt hat. Derzeit dominiert Apple den Bereich klar, und auch Android-basierte Geräte dürften sich schnell verbreiten.

Windows 8 soll Geräteklassen wie Tablets besetzen, Arbeits- und Privatumfeld vernetzen und natürlich schneller und zuverlässiger werden.
Windows 8 soll Geräteklassen wie Tablets besetzen, Arbeits- und Privatumfeld vernetzen und natürlich schneller und zuverlässiger werden.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Mit diesen Features kommt Windows 8: Software-Markt, 3D-Videos und mehr

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *