nPower PEG: Handy-, Kamera- oder Navi-Akku beim Laufen laden

Das nPower PEG erzeugt bei jedem Schritt Energie. In 10 Minuten kommt genug Saft für ein einminütiges Telefonat mit dem iPhone 3G zusammen.Da die Akkus moderner Smartphones bei moderater Nutzung bereits nach etwa einem Tag schlappmachen, müssen für den Campingurlaub in der Wildnis Alternativen zur Steckdose her. Diese gibt es zwar reichlich, so richtig genial ist aber bisher keine davon. Solar-Lader funktionieren nur, wenn die Sonne scheint, und Windräder brauchen eben Wind. Dann wären da noch Dinge wie diese Geräte, die durch Kurbeln Energie erzeugen und die dann in den Akku des Handys pumpen – doch wer mag sich schon nach einer Tageswanderung abends ewig hinsetzen und an einem blöden Griff drehen? Niemand. Kurz gesagt: Alle Lösungen funktionieren zwar, haben aber ihre Grenzen und sind nur bedingt praktisch.

Doch nun hat jemand tatsächlich einmal richtig nachgedacht und ein wirklich intelligentes, mobiles Ladegerät entwickelt. Das nPower PEG ist völlig unabhängig von äußeren Einflüssen wie Sonnenlicht oder Wind und stellt nach einem Fußmarsch vollkommen ohne zusätzlichen Aufwand genug Saft zur Verfügung, um einen gewöhnlichen Smartphone-Akku fast vollständig zu befüllen. Dafür nutzt das Gadget einen einfachen aber genialen Trick. Es arbeitet nach dem Prinzip einen Wellenboje. In seinem Inneren liegt ein Magnet zwischen zwei Federn, der sich mit jedem Schritt in einer Spule auf- und abwärts bewegt und so Strom erzeugt. Letzteren speichert das PEG in einem im Titan-Gehäuse integrierten 1000 mAh-Akku. Die Übertragung auf den Energiespeicher des iPhone oder MP3-Players klappt mittels USB-Verbindung – und falls notwendig mit Hilfe eines passenden Adapters. Nach zehn Minuten Laufen hat man so genug Saft für zehn Minuten Musikgenuss mit Apples iPod Nano oder einer Minute Gesprächszeit mit dem iPhone 3G generiert.

Das PEG von nPower kostet mitsamt des passenden Adapters für das eigene Smartphone direkt beim Hersteller 150 Dollar, also etwa 115 Euro. Für weitere Adapter sind je nach Typ zwischen 5 und 10 Euro fällig. Damit ist das clevere Ladegerät zwar nicht gerade ein Schnäppchen, doch die solide und obendrein noch wasserdichte Titan-Hülle sowie die geniale Idee sind das Geld meiner Meinung nach durchaus wert. (Foto: npowerpeg.com)

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