Der RIM BlackBerry Torch 9800 kommt zunächst in den USA auf den Markt. Der offizielle Starttermin ist der 12. August beim Provider AT&T. Mit einem Zweijahres-Vertrag ist das Smartphone dort für 199 US-Dollar zu haben. Einen Preis oder ein Datum für die Markteinführung in Deutschland gibt es derzeit noch nicht, das Gerät soll aber noch dieses Jahr hierzulande in den Regalen stehen. Vorausgesetzt, es läuft in Übersee besser an als Microsofts Handy-Duo Kin One und Kin Two.

Aber ganz so schlecht sieht es ja nicht aus: Das neue BlackBerry OS bringt eine Reihe dringend notwendiger Verbesserungen mit. Am stärksten hat RIM an Browser, Mediaplayer und Oberfläche gefeilt. Wirkliche Innovationen gibt es zwar nicht, aber immerhin schließt der Hersteller in puncto Funktionsumfang zur Konkurrenz auf. Jedenfalls bei der Software, denn die Hardware ist immer noch auf dem Stand von BlackBerry Storm und Storm 2 – mit vergleichsweise niedrig auflösendem Display und ohne Gigahertz-Prozessor.

Design

Mit dem Torch betritt RIM absolutes Neuland: Noch nie gab es bei dem Hersteller ein Slider-Handy. Eigenen Angaben zufolge begannen AT&T und RIM bereits vor eineinhalb Jahren mit der Entwicklung – mit dem Ziel, den Kunden das beste aus beiden Welten zu bieten: sowohl einen Touchscreen als auch eine vollständige Tastatur und ein Trackpad. Trotzdem sollen sich auch eingefleischte BlackBerry-Fans noch zurechtfinden. Keine leichte Aufgabe, aber der Hersteller hat sie unserer Meinung nach erfüllt.

Der BlackBerry Torch 9800 ist RIMs erstes Slider-Handy.
Der BlackBerry Torch 9800 ist RIMs erstes Slider-Handy.

In Sachen Gehäuseform wirkt der Torch wie eine Mischung aus BlackBerry Storm und BlackBerry Bold. Stylisch ist sicherlich etwas anderes, aber die Optik passt gut ins Business-Umfeld, wo RIM immer noch dominiert. Im geschlossenen Zustand misst der Torch 11,2 mal 6,1 mal 1,45 Zentimeter. Schiebt man die Tastatur unten heraus, wächst er in der Länge um 3,6 Zentimeter. Mit 161 Gramm ist das Smartphone vergleichsweise schwer, fühlt sich aber sehr hochwertig an. Dazu trägt nicht zuletzt auch die texturierte Soft-Touch-Oberfläche auf der Rückseite bei. Das Handy passt problemlos in die Hosentasche.

Auf der Vorderseite dominiert das 3,2 Zoll große HVGA-Display mit einer Auflösung von 360 mal 480 Pixeln. Es ist scharf und hell genug, um Text auf Webseiten, Photos und Videos gut darzustellen. Im direkten Vergleich zu aktuellen Smartphones wie dem iPhone 4 mit 640 mal 960 Pixeln oder dem HTC Desire mit 480 mal 800 Pixeln wirkt die Anzeige allerdings etwas altertümlich. Der kapazitive Touchscreen setzt nicht mehr auf die SurePress-Technologie – sprich: Der Bildschirm lässt sich nicht mehr als Taste nach unten drücken, wie beim Storm und beim Storm 2.

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu BlackBerry Torch 9800 im Test: sehr gutes Smartphone, aber keine Revolution

  • Am 12. Juli 2011 um 15:37 von anni bumberth

    kommentar
    ich libe dieses handy!!!!!!! :) :) Macht es nicht so schlecht!!!!! :( :(

  • Am 29. August 2011 um 20:00 von Joshua Bing

    danke
    ich will mir das handy kaufen. aber die kritik ist etwas hart, oder?
    hoffentlich hat anni bumberth recht. sonst ist das rausgeschmissenens geld

  • Am 4. September 2013 um 23:38 von Max mustermann

    Also ich hab ein und is absolut Top Daumen hoch DH DH haha ich weiß es Daumen hoch all in King und bin echt ggggluecklich ne also echt empfälbar

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